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Radverkehr

Von der Krefelder Bevölkerung wird ein Fünftel der täglichen Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Damit liegt der Radverkehrsanteil in Krefeld deutlich über dem Radverkehrsanteil in anderen Großstädten in NRW.

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Fußverkehr

Fußverkehr

Für eine nachhaltige Mobilität nimmt das Thema Fußverkehr eine bedeutende Rolle ein. Zu Fuß-Gehen fördert die Gesundheit, ist preiswert und verglichen mit anderen Fortbewegungsarten am umweltfreundlichsten. In Krefeld liegt der Fußverkehrsanteil laut Mobilitätsbefragung 2017 bei 15% - dies ist verglichen mit anderen Städten in NRW gering.

Um den Fußverkehr zu fördern sind nicht nur Themen wie Sicherheit, Barrierefreiheit und kurze Wege entscheidend, sondern auch die Attraktivität des öffentlichen Raums und die Qualität der Fußwegeinfrastruktur.

In Krefeld wurden im Rahmen des Städtebauförderprogramms erste Aufwertungen und Verbesserungen insbesondere im Innenstadtbereich umgesetzt.

Mit dem Handlungsfeld Fußverkehr werden weitere Handlungskonzepte erarbeitet, die eine gesamtstädtische Verbesserung und eine Aufwertung des öffentlichen Raums anstreben.

Mehr Informationen zum Handlungsfeld  und erste Ergebnisse aus der Ideenwerkstatt erhalten Sie hier.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, zu diesem Handlungsfeld im Vertiefungsbereich Innenstadt eine konkrete Maßnahme vorzuschlagen.


Sagen Sie uns Ihre Meinung:

  • Sind die erarbeiteten Handlungskonzepte zum Kfz-Verkehr zielführend?
  • Haben Sie weitere Vorschläge?

Kommentare

Fussverkehr attraktiv machen heißt erstmal den Autoverkehr innerstädtisch zu minimieren, die Ampelschaltungen für den Fußverkehr zu verlängern, dazu gibt es zahlreiche Negativbeispiele. Geschwindigkeitsreduzierung statt
Verkehrsinseln, diese ergeben für mich überhaupt keinen Sinn da seltenst ein Autofahrer freiwillig anhält, der gute alte Zebrastreifen kann da nur helfen.
Straßen für den Autoverkehr sperren mit beweglichen Pollern für die Anwohner wie zB an der Alten Kirche, dort muss überhaupt kein Autoverkehr fließen .
Wildes Parken im eingeschränkten Halteverbot unterbinden, siehe Rheinstraße bis Ostwall, und dieses Stück mit Kübeln und Bänken ausstatten.

Für gehandikapte sind sanierte Gehwege wichtiger als sanierte Straßen.

Hin und wieder parke ich am Südbhf und laufe dann z.B. zur Seidengalerie. Die Ampelschaltung am Bahnhof ist ein Witz.... entweder im Laufschritt über die Ampel oder mitten auf der Insel stehen bleiben. Kein gutes Gefühl wenn Bus und Bahnen um einen rum rauschen. Der Fussmarsch egal auf welcher Seite des Ostwalls ist ein Alptraum. Dönerbuden, überfüllte Müllcontainer auf dem Bürgersteig, Zigarettenkippen, quer geparkte PKW und dazu noch Stolperfallen am Boden. Ein Aufenthalt in der Innenstadt ist alles andere als erholsam oder sogar angenehm.

Ist schon mal jemandem aufgefallen, das es auf dem Glockenspitz zwischen Schönwasserstraße und der Sprödentalstraße keinen richtigen Fußgängerüberweg gibt? Eine 4 spurige stark befahrene Straße, ohne für bewegungsbeschränkte Mitmenschen abgesenkte Bordsteine oder zumindest Fußgängerampeln. Ok man kann noch an der Haltestelle Sprödental rüber kommen, wo die Ampel auf einer Seite mitten in Radweg steht ;)

Der Fußverkehr ist absolut diskriminiert in Krefeld, das muss sich dringend ändern.
1.) Abgesehen von der unebenen Oberfläche unzähliger Fußwege, werden diese oft verschwenkt, um dem fließenden Verkehr und seinen Abbiegespuren den Vorrang zu lassen - das heißt, man legt selten einen direkten sondern mit Umwegen angereicherten Weg zu Fuß zurück, und muss dabei noch diverse ungesicherte Spuren queren
2.) Ampelschaltungen: Drückerampel anschaffen - auch für Radfahrer sind sie eine Qual. Ist man eine halbe Sekunde zu spät an der Ampel muss man eine ganze Schaltung warten, während Autos in die gleiche Richtung selbstverständlich immer Grün bekommen, ohne auf Bedarfsampeln drücken zu müssen
3.) Die Schaltung an der Gath wieder ändern. Seitdem die Ampelschaltungen an der Gath verändern wurden, brauche ich doppelt so lange wie vorher zum Kreuzen der Untergath, und wenn ich auf der Mittelinsel warten muss, rauschen Autos mit immenser Geschwindigkeit an mir vorbei. Lebensgefährlich.
4.) Quartiere von vorneherein für den Nahverkehr zu Fuß und mit dem Rad planen. keine Wohngebiete ohne Infrastruktur am Stadtrand, sondern funktionierende Quartiere mit Nahversorgung und Rad/Fuß/öpn-verkehr !

Fußverkehr ist wie Radverkehr die Lösung vieler Probleme, nicht die Ursache.

Bei Punkt 2 stimme ich Ihnen voll zu. Auch ich ärgere mich, wenn ich ein wenig zu spät drücke und eine ganze Schaltung warten muss., zumal es keinen Grund dafür gibt die Ampeln nicht direkt auf Grün zu schalten.

Ich wohne in der Innenstadt. Beinahe täglich bin ich Zentrum unterwegs. Es fängt ja schon auf der Tannenstraße an das Leute auf dem Gehweg Fahrrad fahren (nicht Kinder die zur Schule fahren). Überquert man eine Fußgängerampel, wird man immer wieder von einem Fahrrad gekreuzt, welches die selbe Ampel benutzt, nur um nicht auf der Straße warten zu müssen bis es fahren darf. Spricht man die personen an, muss man sich auch mal beleidigen lassen, bevor wieder kräftig in die Pedale getreten wird und man das weite sucht.
Beim überqueren von Einbahnstraßen, reicht es ja mittlerweile nicht mehr aus auf die Fahrtrichtung zu achten, weil Fahrradfahrer mit "Sonderrechten" entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sein könnten.

Wenigstens kontrolliert die Polizei und das Ordnungsamt mittlerweile die Fußgängerzone und hat dem Rowdyhaftem Verhalten der besagten Verkehrsteilnehmer dort ein klein wenig Einhalt geboten

Der gute, alte Zebrastreifen hätte wirklich eine Renaissance verdient.
Gut ausgeleuchtet und kenntlich gemacht.

Gut ausgeleuchtet wäre wünschenswert, aber leider heißt es ja, dass die Straßenbeleuchtung für die Fahrbahn ist. Auf den Fußwegen bietet die Beleuchtung keinerlei Sicherheit.

Der Fuß-und Radweg an der Kronlandbrücke in Oppum ist auf beiden Seiten viel zu schmal !!
Die Fahrradfahrer warnen und klingeln, damit die Fußgänger Platz machen.
- Radweg auf die Straßenfahrbahn verlagern, denn es ist genug Platz auf den 4 Spuren.
- Die Fußgänger können in aller Ruhe und ohne Gefährdung den Fußweg benutzen.
- Die Radler haben Platz ,können sicher, schnell und ohne Hindernisse („ Fußgänger“) den neuen
Fahrradweg benutzen.

Kann ich nur zustimmen.Der Besucherstrom nimmt zu, wenn man das neue Einkaufzentrum mit Parkplatz und Festplatz in Anspruch nimmt.

Fußverkehrs-Checks dienen der ersten Analyse der Gegebenheiten, bieten ein Forum für praxisnahe Vor-Ort-Diskussionen und führen mindestens zu punktuellen konkreten Verbesserungsvorschlägen bis hin zu Ansätzen einer systematischen Förderung des Zu-Fuß-Gehens in der Stadt.
Ausführliche Hinweise dazu gibt es bei FUSS e.V.

Der 22. September ist der offizielle „Zu Fuß zur Schule“-Tag! Die Aktionstage richten sich gezielt an Grund­­schulen und Kinder­­gärten und finden dieses Jahr vom 21.09.2020 bis zum 2.10.2020 statt. Ab April starten Projekteinträge und Materialbestellungen - siehe https://www.zu-fuss-zur-schule.de/
Die Europäische Mobilitätswoche findet vom 16. - 22. September statt, so dass diese Aktionen in das Programm eingebunden werden könnten.

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hat anhand von zehn einfach umzusetzenden Maßnahmen einen Leitfaden im Projekt »Zu Fuß zur Haltestelle« entwickelt, welches vom UBA und Bundesumweltministerium gefördert wird.
Es sollte ein Fußwegenetz erstellt werden, in welches die "besseren Wege zur Haltestelle" integriert werden könnten.