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Der Öffentliche Personenverkehr mit Bus und Bahn hat bei den täglichen Wegen der Krefelder einen Anteil von 13% und für Wege ausschließlich innerhalb Krefelds einen Anteil von 10%.

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Für eine nachhaltige Mobilität nimmt das Thema Fußverkehr eine bedeutende Rolle ein. Zu Fuß-Gehen fördert die Gesundheit, ist preiswert und verglichen mit anderen Fortbewegungsarten am umweltfreundlichsten.

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Radverkehr

Radverkehr

Von der Krefelder Bevölkerung wird ein Fünftel der täglichen Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Damit liegt der Radverkehrsanteil in Krefeld deutlich über dem Radverkehrsanteil in anderen Großstädten in NRW. Gleichzeitig ist die Fahrradinfrastruktur in Krefeld „in die Jahre“ gekommen. Im Fahrradklimatest 2018 des ADFC hat Krefeld in seiner Stadtgrößenklasse mit der Schulnote 4,2 nur den Rangplatz 19 von 25 erreicht.

Der Radverkehr soll als wichtiger Beitrag für eine umweltfreundliche Mobilität in Krefeld gefördert werden. Mit der „Krefelder Fahrradoffensive“ wird ein Radverkehrsanteil von 30% angestrebt. Hierzu soll ein Radverkehrskonzept erarbeitet werden.

Im Mobilitätskonzept werden als Vorarbeit dazu Anforderungen an das Radverkehrsnetz, die Gestaltung von Radverkehrsanlagen, den Ausbau von Fahrradabstellanlagen, Sharing-Angebote und Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln definiert.

Mehr Informationen zum Handlungsfeld und erste Ergebnisse aus der Ideenwerkstatt erhalten Sie hier.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, zu diesem Handlungsfeld im Vertiefungsbereich Hüls eine konkrete Maßnahme vorzuschlagen.


Sagen Sie uns Ihre Meinung:

  • Sind die erarbeiteten Handlungskonzepte zum Kfz-Verkehr zielführend?
  • Haben Sie weitere Vorschläge?

Kommentare

An sehr vielen Straßen sind die Radwege in schlechtem Zustand. Es gibt Querrillen, Anhebungen durch Wurzeln, starke Höhenunterschiede zur Straße, schlechte Beleuchtung und auch Vegetation.
Maßnahmen wären z.B. die Pflege mittels kleiner Kehrmaschinen mit zeitgleicher Aufnahme von Mängeln. Beispiel Europaring: Unkraut wurde dort vor einiger Zeit von einem Unternehmen mittels Minibagger beseitigt. Würde der Radweg monatlich mit einer kleinen Kehrmaschine abgefahren würde die Überwucherung verhindert. Dabei kann der Istzustand aufgenommen werden und Kleinmängel können zeitnah durch kleine Instandsetzungsteams beseitigt werden.

Das Gutachterkonzept sieht nur den Ausbau in Sternform vor. Es fehlen wie in vielen anderen Konzepten die Tangentialen Verbindungen der äußeren Stadtteile

Die gutachterlichen Vorschläge zur Erhöhung des Radverkehrsanteils sind sehr begrüßenswert, wenn auch zu einem großen Teil nicht wirklich neu. Die Fülle der guten Ideen ist beindruckend. Wo und wann werden sie priorisiert, damit den Worten sichbare Taten folgen? Die insgesamt in den Überlegungen zu einer veränderten Mobilität zum Ausdruck kommende Abkehr von der jahrzehntelangen Fixierung auf die Automobiliät braucht überzeugende Symbole, an denen die Wandlung - im wahrsten Sinne des Wortes - "erfahrbar" wird. Symbole, an denen auch erkennbar ist, dass der Interessenausgleich zwischen den Verkehrsteilnehmern nach einer neuen Philosophie und deshalb mit anderen Ergebnissen vorgenommen wird.

Als täglicher Radpendler fallen mir immer wieder ungepflegte und kaputte Radwege auf. Radwege die vor Jahren aufwändig saniert wurden leiden jetzt schon wieder durch Wurzelaufbrüche. Dieses mit unzureichender Beleuchtung stellt eine echte Sturzgefahr da. Zudem sind manche Fahrradachsen in Richtung Innenstadt befestigte Aschewege, die leider bei Regenwetter nicht gut zu befahren sind. Der Untergrund wird weich, gar schlammig und ist nicht gut für Kleidung und Rad. Bei diesen bestehenden Hauptachsen würde ich mir im Kreuzungsbereich zu Nebenstraßen gerne eine Vorfahrt für Fahrräder wünschen (ist einfach durch Beschilderung oder Farbmakierung auf der Fahrbahn zu erreichen). Das wäre ein einfaches Symbol für eine Änderung im Mobilitätskonzept und ein sichtbares Zeichen, das die Belange von Radfahren ernst genommen werden.

Dem kann ich nur beipflichten. Endlich mehr Beschilderung zur Vorfahrt der Radfahrer. Durchgängige und sinnvolle Farbmarkierungen auf allen Straßen., die zügig gemacht schon sehr viel positiven Nutzen bringen. Vorgezogene Ampelschaltungen für Radfahrer vor dem Autoverkehr.
Aber vor allem radfahrende Entscheider, die selbst mal die Missstände erkennen und nicht mehr länger auf die lange Bank schieben.
Unser Nachbarland bleibt bestes Vorzeige- Beispiel für den Fuß-und Radverkehr .

Leider wird einem in der Praxis auch bei eindeutiger Vorfahrt mit dem Rad die Vorfahrt genommen. Schilder oder rote Farbe dürften da meiner Meinung nach nicht viel bewirken.

Es müssen mehr Möglichkeiten geben, sein (hochwertiges) Fahrrad vor Diebstahl zu schützen. Gerade vor Museen, Biergärten (z.B. am Stadtwaldhaus), Parkanlagen, etc. also wo viele Besucher auch mit dem Fahrrad kommen, reicht ein Abschließen nicht aus. Sie müssen, auch von Versicherungen gefordert, an festen Bügel angeschlossen werden. Baumpflöcke, Zäune, Laternen oder Strassenschilder sind keine ideale Standorte. Ein Autoabstellplatz kann für sechs Fahrräder zum Parken umfunktioniert werden. Eine flächendeckendes Parksystem innerstädtisch, vor kulturelle Einrichtungen und gesellschaftliche Treffpunkte erhöhen die Nutzung von Fahrrädern.

innerhalb der Ringe sollten ALLE Einbahnstraßen als Fahrradstraße definiert werden. Sprich, die Fahrradfahrer haben Vorrang vor den KFZ, können die volle Straßenbreite einnehmen und der KFZ verkehr hat sich unterzuordnen. Dann könnte man darauf verzichten, die wenigen Fahrradstrassen, die momentan als Einbahnstraße auch in entgegengesetzter Richtung zu befahren sind, zu öffnen ( z.B. Mariannenstraße- eh unsinnig, weil 20 meter parallel hierzu die Luisenstrasse verläuft, die man ja dann besser in der korrektenRichtung befahren könnte!). Alle Fahrradstraßen dürfen nur einseitig beparkt werden, weil es ansonsten zu gefährlichen Situationen kommen kann.

Schon allein wegen der Schule in der Mariannenstraße, aber auch aus anderen Gründen, ist die Mariannenstraße als Fahrradstraße wichtig. Nur besteht zwischen Albrechtplatz und Dreikönigenstraße massiver Sanierungsbedarf und - wie richtig gefordert- sollte nur auf einer Seite das Parken erlaubt werden.

Die geplante Krefelder Promenade wäre eine sehr gute und sinnvolle Erweiterung für den RS1 im Ruhrgebiet. Dadurch wäre es für Radfahrer wesentlich einfacher, sicherer und angenehmer längere Strecken zu fahren.

Parallel zur Umsetzung der Bahnpromenade sollten die Planungen zu dem Projekt „KR macht die Runde“ (52 km rund um KR) geplant und Fördermittel akquiriert werde.

Ich fahre werktäglich mit dem Fahrrad von Hüls in die Innenstadt zur Arbeit und kann nur für diese Strecke sprechen. Ich benutzte dazu die Bruckersche Straße, Inrather Straße, Steckendorfer Straße, Felbelstraße , Luisenstraße. Die Inrather Straße hat einige Straßenkissen, die mit dem E-Bike schwerlich zu befahren sind. Die Moerser Straße darf nicht geradeaus überquert werden, hier müssen Radfahrer absteigen und schieben, eine Änderung wäre günstig. Die Fahrradstraße z.B. Mariannenstraße ist den Namen nicht wert, viele Schlaglöcher, beidseitige beparkt, ständig Fahrzeuge auf der Suche nach einem Parkplatz, die nicht überholt werden können. Die Infrastruktur für Fahrräder muss im gesamten Stadtgebiet massiv verbessert werden. Fahrrad fahren ist in Krefeld sehr gefährlich. Auch fehlen Fahradständer im Stadtgebiet.

Den Kommentaren zu den sehr schlechten Radwegen und nicht vorhandenen Abstellplätzen schließe ich mich an.
Ich sehe aber zusätzlich in Krefeld auch gute Möglichkeiten, eine "paralleles" Radstraßennetz aufzubauen. Historisch bedingt haben wir viele parallel Straßenzüge zu den Haupt-Auto-Achsen:
Germaniastr. statt Uerdinger Str., Mariannenstr. statt Philadelphiastr., Königsstr. statt Ostwall, Breite Str. statt Westwall etc.....
Diese Straßen ausschildern, zu Fahrradstr. klar erkennbar erklären und/oder für Autos komplett sperren. Und dann auch so gestalten (Germaniastr.), dass man als Radfahrer flüssig fahren kann, ohne alle 50m Vorfahrt achten zu müssen.
(Königsstr. für Autos komplett sperren!, der jetzt angebrachte Radstreifen ist bei den entgegenkommenden Autofahrern noch nicht bekannt! - so wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben, das ist zu gefährlich).
Noch ein Beispiel, wie man vorhandene Einrichtungen mit relativ wenig Aufwand nutzen kann. Radstation am Bahnhof. Öffnungszeiten verlängern! (um 22:00 ist nicht mal die Abendvorstellung im Kino vorbei), in Auto-Parkhäusern je 2 Autoplätze für Räder zur Verfügung stellen, doppelstöckig bringt man mehr als 20 Räder unter. Regen- und Diebstahl-geschützt (es sind immer mehr teure E-Bikes unterwegs).

Danke für die Initiative!

An der Kreuzung von der St Anton Straße kommend ist die Abbiege Möglichkeit für den Radfahrer nicht gekennzeichnet. Genauso fehlt die Kennzeichnung von der Rheinstraße nach links in die Königstraße für den Radfahrer
Auch die Weiterführung der neuen Kennzeichnung vom seidenweberhaus über die St Anton Straße ist nicht durchgängig und der Autofahrer übersieht mal, wie an vielen Punkten in Krefeld, dass der Radfahrer geradeaus fahren darf

Auf der Inrather Straße gibt es Krefelder Kissen,die den Autoverkehr bremsen sollen. Für Radfahrer gibt es an der Seite einen abgesenkten Bereich, so dass das Krefelder Kissen ohne abzubremsen passiert werden kann.
Leider blockieren Autos häufig den abgesenkten Bereich, was über Poller o.ä. auf den Seitenstreifen (?) verhindert werden sollte.

In dem Kreuzungsbereich wird der Verkehr über kleine Rampen verlangsamt.für Radfahrer sind die Rampen sehr steil,so dass stark abgebremst werden muss. Vorschlag: rechts am Rand einen Bereich, ausreichend breit, zu einer längeren weniger steilen Rampe umbauen.
Ausreichend breit bedeutet dabei, dass ein Rad, auch ein zweispuriges Lastenrad, die Rampe benutzen kann. Dabei allerdings so schmal, dass ein PKW mit einer Radspur zwingend über den steilen Teil der Rampe fahren muss.

Die Wechsel von ein- und zweispurigem PKW-Verkehr auf dem Ring ab Deutscher Ring bis Neue Ritterstraße sind für den Verkehrsfluss ineffektiv, andererseits könnte ein Umsteigen auf das Fahrrad das Verkehrsaufkommen auf diesen Strecken entlasten.
Vorschlag: durchgehender breiter Fahrradweg auf den Ringstraßen mit Sperrung der z.Teil vorhandenen 2. PKW-Spur, in den einspurigen Abschnitten (z.B. vor dem Nordbahnhof) Parkverbot bzw. ,wo machbar, Parknischen für Anwohner.

Ich fahre mit dem Fahrrad etwa 2,5 Km zur Arbeit in der Innenstadt. Zwischenzeitlich habe ich ausgerechnet, dass auf meinem Arbeitsweg im Durchschnitt alle 200 Meter eine Ampel ist. Diese sind natürlich gefühlt immer rot. Auf jeden Fall ist es extrem mühsam und macht wenig Spass. Von den Gefahrenquellen durch schlechte Wegführung (links abbiegen für Radfahrer...) fange ich jetzt besser nicht an.

Ich erwarte in einer fahrradfreundlichen Stadt, dass die Ampeln auch dementsprechend geschaltet werden. Das bedeutet, dass die Grünphasen für Radfahrer*innen (und Fußgänger*innen) mindestens genauso lang sind wie die der Autofahrer*innen. Ampeln zum Drücken, damit man überhaupt eine Grünphase bekommt, sind natürlich überflüssig, also abzuschaffen.

An vielen Stellen befinden sich Radwege, Schutzstreifen oder Radfahrstreifen unmittelbar neben Kfz-Parkstreifen. Insbesondere beim Längsparken besteht deshalb eine erhebliche Gefahr, dass Radfahrende Opfer von Türunfällen werden. Die Mindestsicherheitsabstände müssen unbedingt eingehalten werden. Wenn der Platz nicht reicht, müssen ggf. Kfz-Stellplätze entfallen oder andere Lösungen gesucht werden, die Radfahrende ausreichend schützen.

Das Konzept sieht einen sternförmigen Ausbau der Rad-Infrastruktur vor. Eine sinnvolle Ergänzung sind ein innerer Ring und ein äußerer Ring um das Zentrum, das durch die vielen Querstraßen nur eine geringere Durchschnittsgeschwindigkeit ermöglicht, vermeiden zu können. Eine "Direktverbindung" zwischen äußeren Stadtteilen ermöglicht es bei einer hohen Reisegeschwindigkeit sicher Krefeld zu befahren.
So führt mein Arbeitsweg von Krefeld Hülser Berg nach Fischeln über Krefeld Hüls, Widdersche Straße, Oberbenrader Straße, Hückelsmay, Anrather Straße, Campus Fichtenhain nach Fischeln-Süd (und dann bis Meerbusch Osterrath). Über 3 Jahre praktisch täglich gependelt. Sicher und flott zu radeln. Quer durch die Innenstadt hätte mich wahrscheinlich irgendwann ein Auto erwischt...

Es wird sich nicht vermeiden lassen,
Parkflächen (entlang der Straßen) zurückzubauen und mehr Einbahnstraßen einzurichten, um Platz für den Radverkehr zu schaffen.

Die Sperrung von Glindholz- und Maybachstraße zugunsten ein paar weniger Radfahrer im Jahr ist mal wieder reiner blinder Aktionismus. Bereits heute gibt es auf dem Stück zwischen Kuhleshütte und Hausbend einen durchgehenden Radweg entlang der Bahnstrecke 044, der aber auch in Sommerzeiten kaum genutzt wird. Stattdessen soll nun die Buddestraße mit Autoverkehr übermäßig belastet werden - das ist absolut unverhältnismäßig! Ein Schranken- oder Ampelsystem reicht vollkommen aus, um den Bedürfnissen von Radfahrern und Autofahrern gerecht zu werden, ohne eine der beiden Seiten derart einzuschränken!

Das kann nur jemand schreiben der dort nie radfährt. Eine Reduzierung des Durchgangsvekehrs würde die Anzahl der sehr gefährlichen, engen Überholungen deutlich reduzieren, würde also auch den Weg zum und vom Radweg deutlich sicherer machen.

Wunderbar ist die Radverbindung nach Krefeld - Linn auf der Krefelder-Promenade.Endlich brauche ich den defekten,schmalen und gefährlichen Radweg entlang der Bahnstrecke 044 nicht mehr für meine Fahrt zur Arbeit benutzen.Leider werde ich am Übergang Buddestraße „ ausgebremst“.
Danke für den Ausbau der Krefelder-Promenade.

Das sind die Ansichten eines PKW-Fahrers.
Ich bin der einer der „ paar weniger Radfahrer“, der jeden Tag den Radweg benutzt.

Ich stimme Ihnen voll zu. Es kann nicht sein, dass dafür jetzt die Buddestrasse für alles herhalten muss. Ich bin Fahrrad- und Autofahrer, die Idee eines neuen Fahrradweg finde ich sehr gut aber es geht auch ohne die Strassensperrungen!
Der jetzige Fahrradweg gebe ich zu ist eine Holperstrecke, aber dagegen kann man was tun.

Ich denke, dass klarer erkennbare Radwege besser wären, da Radwege vielerorts nur minimal angedeutet sind. Diese enden (gerade in der Stadt) oft abrupt. Außerdem sollten Radwege breiter sein, da es sehr schwer ist, an manchen Autos vorbeizukommen, ohne Gefahren zu riskieren. Auch finde ich, dass viele Autofahrer die Fahrradwege versperren oder blockieren, weil sie zu nah neben den Radwegen stehen. Man könnte auch versuchen, durch Werbung mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen. Zudem sollten, wie in vielen Kommentaren bereits erwähnt, die Fahrradwege repariert werden, da Wurzeln das Fahrradfahren unnötig kompliziert und sogar gefährlich machen können.

Der Fahrradweg Ossumer -Straße, Richtung Heinrich- Malina-Straße wird in der Kurve (Höhe Regenwasserrückhaltebecken) zur Gefahrenstelle.

Bei einer Weiterfahrt zur Kurkölner-Straße oder auf den Wirtschaftsweg, ist die Kurvenführung der Straße für den Fahrradfahrer unübersichtlich. Vorschlag : Hinweisschilder für die LKW und PKW .

- Radwegenetz und Querungen der Innenstadt so organisieren, dass Nutzung ohne "Umwege" über Bürgersteige oder Fußgängerzonen möglich wird
- Nutzungs-Qualität des vorhandenen Radwegenetzes herstellen. Zustand für Alltagsradler katastrophal: zu schmal, enden häufig im "Nirwana", beim Baustellenmanagement werden zunächst die Radwege "geopfert", Verstöße gegen sicherheit der Radfahrer konsequent feststellen und ahnden.
- Dauerhaft von der Priorität des motorisierten Verkehrs verabschieden...Stadtgestaltung konsequent aus der Sicht des nichtmotorisierten Verkehrs denken und umsetzen!
- Beirat "Fahradstadt" mit Rederecht im Rat der Stadt und Zugang zur Verwaltung dauerhaft installieren.
- Ziele operativ priorisieren sowie Berichtspflicht von Verwaltung und Rat zum Fortschreiten der avisierten Ziele implementieren.

....Ausreichende Abstellmöglichkeiten (Bahnhof!), einschließlich Tiefgaragen-Nutzung an geeigneten Fahrradständern. Dies gilt auch für die Parkplätze von Einzelhändlern.

...Ein Zustand der Radwege, der diese auch abends gefahrlos befahrbar macht. Dies bezieht sich sowohl auf den Zustand des Asphalts / des Pflasters als auch auf den Reinigungszustand. Nach einem Sturm die Äste lediglich von der Straße zu entfernen, auf dem Radweg jedoch liegen zu lassen ist auch eine Art, die mangelnde Gleichwertigkeit zum Ausdruck zu bringen.

...Ein ausreichend großes Netz an Straßen, auf denen Radfahrer tatsächlich gleichberechtigt behandelt werden.

...Eine Routennetz, dass sowohl die Stadtteile, als auch die angrenzenden Städte einfach erreichbar macht.

...Eine konsequente Ahndung von Halten/Parken auf Radwegen und zu engem Überholen (dafür gibt es auch Messgeräte!). Es unterstützt die Verkehrswende nicht wenn man als Radfahrer regelmäßig mit minimalem Abstand überholt wird. Für den Autofahrer mag das unter "mh, war etwas knapp" laufen, wer das aus der Perspektive des Radfahrers erlebt empfindet das anders.

Liebe Stadtplaner,
baut den Promenaden- Radweg bitte wie geplant .Endlich kann ich dann gefahrenfrei meinen Schulweg zur Gesamt-Schule in Oppum fahren.

In der Innenstadt fehlen etliche sichere und geschützte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.
Es sollte außerdem nachgedacht werden, eine Zentrale Abstellmöglichkeit für Fahrräder in der Innenstadt zu schaffen. Neben der Radstation am HBF gibt es diese nicht ggfs. sogar eine Art Fahrradparkhaus (kostenlos) nach Vorbild von Parkhäusern in den Niederlanden.

Fahrradstraßen sollten bei Kreuzung von anderen Straßen Vorrang erhalten z.B. ist die Dionysiusstraße als zentrale Achse zum Erreichen der Innenstadt grundsätzlich ideal gedacht. An den Kreuzungspunkten mit Hubertusstraße und Westwall allerdings, ist man als Radfahrer zum Absteigen und stoppen gezwungen. Solche Zentrale Fahrradstraßen und Routen in die Innenstadt sollten im Kreuzungsbereich den Vorrang erhalten, entsprechender Kennzeichnung ggfs. Verengung der Fahrbahn für Autofahrer eingeschlossen. Auch hier macht ein Blick zu unserem westlichen Nachbarn in die Niederlande Sinn.

Ich hab nichts gegen einen neuen Fahrradweg, bin aber gegen die Sperrung der beiden Strasse. Ich fahre jeden Morgen űber die Buddestrasse und kann es mir ehrlich nicht vorstellen, dass da noch mehr Autos fahren sollen. Nehmen wir uns doch ein Beispiel an unsere Nachbarn.die Niederländer, die haben hervorragende Fahrradwege, die auch Hauptstrasse kreuzen und es harmoniert auch ohne Sperrungen.

Wie wird der Vorrang des Radverkehrs auf der Krefelder Promenade an der Buddestraße gewährleistet?
Gar nicht, weil der KFZ-Verkehr da nicht gestört werden soll?
Anforderungsampel?
Induktionsgesteuerte Ampel?
Stop -Schild für KFZ?
Ich bin gespannt!
Toll, wenn der Fahrradfahrer an der Glindholzstraße und Maybachstraße Vorrang bekommt!

Nach Sanierung des Teilstückes zwischen Philadelphia- und Dießemer Straße ist die Neue Linner Straße eine tolle Alternative für eine Radachse von der Innenstadt in Richtung Bockum/Oppum über Freiligrathstraße/Sprödentalplatz. Die Querung des Ostwalles im Süden des Haltestellenbereiches "Rheinstraße" sollte jedoch legalisiert werden bzw. ausgeschildert werden

Da muss ich doch mal loben. Noch mehr solcher Radwege wie von schicksbaum Richtung gatherhof und mein Radler Herz wäre zufrieden

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit der Radfahrer auf der radialen Radachsen sollten die Kreuzungen mit stark befahrenen Straßen gesondert gesichert werden und wenn möglich der Vorrang gegeben wird (z.B. "Zebrastreifen" für Fahrradfahrer). An der Einmündung der Hardenbergstraße zum Sprödentalplatz befinden sich Querungshilfen in der Mitte der Spödentalstraße. Die an den Spitzen dieser "Mittelinseln" aufgestellten Verkehrszeichen führen jedoch zu einer Einschänkung des Blickfeldes für den Fahrradfahrer, wenn der sich mittig auf der Querungshilfe aufstellt. Nur äußerst selten gewährt an dieser Stelle ein Autofahrer dem Fahrradfahrer Vorrang, selbst wenn bei starkem Verkehr der Stau an der nächsten Ampel an der Berliner Straße bzw. Uerdinger Str. bereits in Sichtweite ist. An diejenigen, die es dann mal mitdenken und anhalten: herzlichen Dank!

Viele gute Radwege nützen nichts, wenn die Unterbringungsmöglichkeiten zu Hause die Radbenutzung erschweren. Um noch mehr Menschen auf das Rad zu bringen, bedarf es guter Park- bzw. Unterbringungsmöglichkeiten in/vor Mietshäusern, die häufig fehlen. Menschen, die in Eigenheimen leben, haben diese Probleme oft nicht, da Garage, Carport oder geschlossener Garten ... vorhanden sind. In Mietshäusern halten steile Kellertreppen bzw. keine sicheren Abstellmöglichkeiten vor dem Haus viele Menschen davon ab, ein Rad zu benutzen (In unserem Haus werden von 6 Rädern nur 2 regelmäßig benutzt). E-Bikes werden (aus Sicherheitsgründen)häufig garnicht angeschafft.
Vorschläge:
- Bei neu zu bauenden Wohneinheiten sichere Abstellmöglichkeiten für Räder (gute! Bügel/Radgaragen..) von der Stadt aus vorschreiben
- Problem durch die lokale Presse öffentlich machen
-Wettbewerb von der Stadt ausschreiben: Wer hat die pfiffigsten/schönsten Ideen zum Thema?(dabei zeitlich befristet finanzielle Zuschüsse zur Umsetzung - ähnlich wie bei Fassadenwettbewerben) Anschließend Pressebericht um andere Vermieter 'anzustecken'.
- evtl. Bau neuer Parkmöglichkeiten für Fahrräder generell finanziell bezuschussen (wird vermutlich nicht so teuer wie die Bezuschussung von E-Autos)

Es muss ein durchgehendes Radwegenetz entstehen, dass nicht alle 200 Meter unterbrochen wird. Außerdem müssen diese Wege in einem guten Zustand sein und eine ausreichende Breite für Lastenfahrräder haben. Eine ausschließliche Markierung der Straße ist nicht ausreichend.

Sehr geehrter Herr Frank Meyer,

zunächst möchten wir uns sehr bedanken, dass es das Projekt "Promenade" hier in krefeld gibt!
Endlich wird dem Fahrradfahrer Vorrang gegeben!
Zudem ein super Freizeitangebot!
Zeitgemäß 2020 auf das Fahrrad umzusteigen. Danke an die Stadt Krefeld!!!
Was uns wirklich irritiert, ist das gegen das Gutachten protestiert wird.
Es wurde ja ein Gutachten erstellt, um eine fundierte und richtige Entscheidung zu treffen. Wir denken schon, das ein Gutachter die Gesamtsituation richtig einschätzen kann.
Zu befürchten ist, das wenn Manche hier und da ihre Wünsche einbringen wollen, das gar nicht funktioniert.
Ich kann ja verstehen, dass man gewisse Zusammenhänge nicht auf Anhieb versteht, weil man eben kein Gutachter ist, aber deshalb ein ganzes Projekt zu gefährden?
Am Ende hat doch das Auto wieder Vorrang?
Sehr gut befinde ich den Vorschlag, den LKW Verkehr von hinten an das Ausbesserungswerk der Bahn heranführen zu wollen.
Anmerken möchten wir jedoch, das wir hoffen, dass laut Gutachten der Bahnübergang Crön geschlossen wird.
Denn die Crön ist jetzt schon eine Rennstrecke. Es gilt wohl hier der "mal eben schnell durch" Gedanke. Es hält sich wirklich kaum einer an die vorgegebenen 30kmh.
Als Fahrradfahrer daher nicht befahrbar, da sich die Autos im Milimeterabstand an einem vorbeidrängeln, wie auf vielen anderen Straßen Krefelds.
Da die Fahrbahn nur einspurig zu befahren ist und jeder schnell vor dem anderen aus dem Gegenverkehr ziemlich zügig durchkommen möchte, wird hier leider die Geschwindigkeit überschritten.
Wir haben bis jetzt nicht unseren Unmut geäußert.
Nur durch den Protest einiger weniger, geraten wir natürlich auch ins Nachdenken.
Wenn die Buddestrasse eine Ampelanlage an dem Bahnübergang bekommt, werden dort bestimmt weinger Autos fahren, weil der Autofahrer nicht gerne wartet.
Das sich dann der Autofahrer einspurig durch die Crön drängeln und rasen soll, empfinden wir mehr als unglücklich und uns wird hier ganz klar die Lebensqualität genommen.
Das wäre für uns wirklich bitter, da wir Fahrradfahrer sind.
Deshalb hoffen wir laut Gutachten, das der Bahnübergang Crön geschlossen wird.
Zudem sein anzumerken, das sonst der Grundgedanke der Promenade, bzw. des dazugehörigen Fahhradweges gekippt wird.
Die Idee ist doch, das man als Fahrradfahrer und Fußgänger im Alltag, wie in der Freizeit die Promenade und damit die neu erschaffenen Fahrradwege ungestört und ohne Gefahr nutzen soll.
Soll der Fahrradfaherer doch wieder alle paar Hundert Meter warten müssen?
Auch am Bahnübergang Glindholzsttraße fährt keiner die vorgeschriebenen 30 kmh.
Es befindet sich hier der Kinderrspielplatz und genau der Bahnübergang soll multifunktionale Achse werden.
So spricht unseres Erachtens alles für eine Schliessung. Zudem die Buddestraße, keinerlei Beeinträchtigungen durch die Schließung (laut Gutachten) der anderen Straßen erfahren soll.
Außerdem, wenn das Angebot für die Fahrradfahrer da ist, werden es auch viele nutzen.
Denn zur Zeit bietet Krefeld Fahrradfahrerin zu wenig. Es wird einem im Moment wirklich schwer gemacht, das Fahrrad zu nutzen. Da die Autos wiklich keine Rücksicht nehmen.
Deshalb ist das Projekt längst überfällig, und sollte nicht wieder durch Einschränkungen zerstört werden.
Schon seit längerer Zeit lassen wir das Auto für immer mehr Wege stehen.
Ich selber bin Mountainbike Fahrerin und gerade schwanger. Deshalb habe ich mir jetzt noch zusätzlich ein Damenfahrrad gekauft, um aufrecht mit Bauch fahren zu können.
Als nächtes soll unsere Anschaffung ein Lastenfahrrad sein, in das wir dann unser Kind setzen können und hier von der beruhigten Crön sicher zum Fahrradschnellweg starten können.
Für Fahrradfahrer sollte wirklich mehr gemacht werden, dann steigen mehr Menschen, auch mal für kleinere Wege und später auch für immer mehr Wege auf das Fahrrad um.
Deshalb sollte man dem Projekt in vollem Umfang eine Chance geben.
Für Autofahrer sollte es keine Schwierigkeit darstellen, eine andere Strecke zu fahren.
Das traue ich jedem Autofahrer zu, dass er das mit Leichtigkeit schafft.
Irgendwo geht es immer mal nicht weiter, weil es eine Sackgasse oder eine Einbahnstraße gibt, und trotzdem kommen sie ans Ziel.
Die Autofahrer aus Bockum könnten die Heinrich-Malina-Straße nuzten.
Ganz Krefeld ist mit dem Auto befahrbar, deshalb sollte es wirklich auch Stellen geben, an denen Menschen, die etwas für die Umwelt tun, Vorrang haben.
Und an der Maybachstraße wurde ja damals auch die Verbindung zur Johansenaue geschlossen.
Es kann ja nicht sein, das die ganze Welt über das Klima diskutiert, und die Diskussionen sind ja mehr als berechtigt, und hier in Krefeld ist das Bewusstsein bei ein paar Protestlern nicht angekommen, und das Auto soll Vorrang haben- dem wird hoffentlich nicht nachgegeben-.
Zu den Aussagen der Protestler, dass die Schulkinder gefährdet seien. Die Buddestrasse, Crön und Thielenstraße verfügt ja an der Kreuzung über eine Ampelanlage. Also ganz nahe der Grundschule. Zudem laufen die Kinderr ja jetzt auch nicht unkontrolliert über die Buddestrasse, zudem diese ja sowieso durch die Ampelanlage am Bahndamm eine Verkehrsberuhigung erfährt.

Da wir das Jahr 2020 haben, die Welt hat sich das Klima zur Aufgabe gemacht, möchten wir auch dafür einstehen und noch viele Krefelder mit uns.
Deshalb sollte eben Menschen, die eine Alternative Mobilität bevorzugen, Raum gegeben werden.
Denn wenn hier Teile des Gutachtens verändert werden, kann es nur bedeuten, dass dem Auto Vorrang gegeben wird.
Leider macht das Klima auch keine Kompromisse mehr.
Jedoch der Gedanke der Promenade bzw. des dazugehörigen Fahrradweges ist, dem Fussgänger bzw. dem Fahrradfahrer Vorrang zu gewähren.
Unserer Meinung nach, sollte der Umstieg auf das Fahrrad belohnt werden, indem der Fahrradfaher stressfrei und gefahrlos fahren kann, da man Gutes für die Umwelt tut und last but noch least Gutes für Krefeld, unsere Stadt.
Wir freuen uns auf die Umsetzung des Gutachtens und dann umso mehr die Promenade und den Fahhradweg dann auch mit Kind voller Freude und das jeden Tag, nutzen zu dürfen!

Freundliche Grüße
Familie Eßer

Ich unterstütze die Ideen der vorgelegten Handlungskonzepte, würde aber auf die Tube drücken. Für Familien, die bewußt per Rad unterwegs sind, sollte es preiswerte, ggf. über die Familienkarte der Stadt finanziell geförderte, Möglichkeiten geben, sich unkompliziert und bezahlbar gute (E-) Lastenräder auszuleihen. Der Bedarf ist gerade wenn die Kinder noch jung sind, hoch. Wer da Familien und Umwelt gleichermassen unterstützen will, muss hier in Vorleistung gehen. Ich bin mir sicher, wenn die Lösungen bezahlbar sind und Abstellorte geschaffen werden, würden das viele Familien und KLein-Unternehmer*innen gerne in Anspruch nehmen.

Saniert endlich die Strassen, die für Radfahrer mittlerweile lebensgefährlich sind. Und verbreitert die Radwege. Egal, ob Bismarkstrasse oder Friedrich-Ebert-Strasse,... die Strassen wurden super von FFF dokumentiert. Radfahren in KR macht echt keine Laune. Mit Kindern und Verkehrsanfängern wird es dann lebensgefährlich.

Bestes Beispiel: Die seit 20 JAHREN geplante Promenade, eine FAHRRADSTRAßE, wird endlich gebaut - und was passiert? In Oppum kommt sofort Widerstand der Privilegierten Autofahrer*innen: "Neeein, keine Bahnübergänge sperren".

Wenn man die Verkehrswende will, muss man Privilegien beschneiden! Konsequente Einführung von Fahrradstraßen - OHNE Autokreuzung (was in der Realität heißen würde - die Autos hätten WIEDER wie immer bisher Vorfahrt.)

Mut zum Wandel!

Promenade durchgängig Priorität. Auch Bahnübergänge sind dafür zu sperren. (siehe Oppum)
Erst wenn das Fahrrad Vorfahrt bekommt verlagert sich der Verkehr auch real.

- Das Konzept der Promenade begrüße ich ausdrücklich
- Jedoch ist permanentes "Vorfahrt haben" sowohl für Fahrrad- als auch Autofahrer unnötig
- Gelegentliches "Vorfahrt gewähren" ist völlig normal und dient der Verkehrssicherheit
- Kreuzungen lassen sich organisieren: rechts vor links, Stoppschilder …
- Die geplanten Sperrungen führen zu einer unnötigen Mehrbelastung der Anwohner der Buddestraße
- Aus meiner Sicht ist die Sperrung von Maybach- und Glindholzstraße abzulehnen
- Zu guter letzt: das Leuchtturmprojekt Promenade darf kein Ersatz für fehlende Investitionen in "normale" Radwege sein