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Wirtschaftsverkehr

Krefeld ist aufgrund seiner Lage und räumlichen Funktion ein bedeutender Wirtschafts- und Logistikstandort. Die Anteile des Schwerlastverkehrs liegen im Vorbehaltsnetz der Stadt Krefeld zumeist unterhalb von 2,5%.

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SPNV/ÖPNV

Der Öffentliche Personenverkehr mit Bus und Bahn hat bei den täglichen Wegen der Krefelder einen Anteil von 13% und für Wege ausschließlich innerhalb Krefelds einen Anteil von 10%.

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Ruhender Verkehr

Ruhender Verkehr

„Ruhender Verkehr“ sind parkende und stehende Autos, aber auch Lieferfahrzeuge, Roller, Fahrräder etc.  


Der ruhende Verkehr belegt in städtischen Gebieten durchschnittlich ein Drittel aller zur Verfügung stehenden Flächen – hauptsächlich durch private Autos. Dabei wird ein Auto durchschnittlich lediglich eine Stunde pro Tag genutzt und besetzt die restliche Zeit den öffentlichen Raum. In Krefeld wurden an einem Werktag allein in der Innenstadt 27.090 Parkvorgänge festgestellt.

Um eine Verbesserung im Bereich des ruhenden Verkehrs zu schaffen, wurden bereits Parkraumkonzepte für die Krefelder Innenstadt und Uerdingen erarbeitet und beschlossen. Ziel beider Konzepte ist es, den ruhenden Verkehr effizienter zu organisieren und die Straßen vom Parksuchverkehr zu entlasten.

Mit dem Handlungsfeld sollen auf gesamtstädtischer Ebene weitere Handlungsansätze aufgezeigt werden, die eine nutzergerechte Aufteilung und Aufwertung des öffentlichen Raums unterstützen.

Mehr Informationen zum Handlungsfeld und erste Ergebnisse aus der Ideenwerkstatt erhalten Sie hier.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, zu diesem Handlungsfeld im Vertiefungsbereich Hafen eine konkrete Maßnahme vorzuschlagen.

Sagen Sie uns Ihre Meinung:

  • Sind die erarbeiteten Handlungskonzepte zum Kfz-Verkehr zielführend?
  • Haben Sie weitere Vorschläge?

Kommentare

Der Stadtteil Elfrath ist zu allen Seiten begrenzt und kann nicht expandieren. Der Parkdruck wächst aber ständig. Kann hier kein Angebot z.B. durch eine mehrstöckige Parkanlage geschaffen werden, müssen alternative geschaffen werden. Ausbau der Radmobilität ist für die Anwohner eine Möglichkeit, jedoch müssen Fahrräder öffentlich abgestellt werden (Diebstahlsicherheit eingeschränkt) oder in die Keller der Mehrfamilienhäuser getragen werden. Ein Angebot von Radboxen oder Radgaragen könnte eine alternative werden.
Ein Angebot des ÖPNV besteht nur per Bahn in die Stadt oder per Bus nach Uerdingen oder Traar. Entstehen also keine alternativen zum Pkw wird der Parkdruck weiter wachsen. Weiter muss berücksichtigt werden das hier auch Handwerker mit Firmenfahrzeugen aller Größen Parkraum benötigen.

Im Bereich des Helios besteht definitiv Handlungsbedarf. Gegebenenfalls kann man hier mit Anwohnerparken nachhelfen. Dies betrifft auch die Straßen jenseits der Gladbacher Straße (Martin- und Buchenstraße).

Wer das Geld hat sich ein Auto zu kaufen und zu unterhalten, sollte auch das Geld für einen Platz in der Quartiersgarage oder ein Carport/Garage haben
Und bin ich in der Innenstadt unterwegs sind Tiefgaragen zu nutzen.
Fazit: Verbessertes Lebensumfeld!

Das erstellte Parkraumkonzept muß zeitnah umgesetzt werden, nicht erst wie geplant 2223 aus Personalmangel.
Die Parkscheibenregelung sollte auch auf die Nachtstunden ausgedehnt werden da die Wohnquartiere in den Nachtstunden von Kleintransportern beparkt werden.

Wenigstens das Anwohnerparken innerhalb der Ringe könnte zeitnah umgesetzt werden, das wären die Stadtoberen ihren Innenstadtbewohnern schuldig.
Hier in der Innenstadt passiert schon viel zu lange viel zu wenig, außer vollmundigen Ankündigungen die Innenstadt als Wohnraum atraktiver zu gestalten passiert aber mal wieder GAR NIX. Wir könnten Mönchengladbach so leicht den Rang ablaufen und viele gutbetuchte Düsseldorfern neuen Wohnraum bieten wenn denn endlich mal was passieren würde, irgendwann ist es nämlich zu spät

Es scheint ein Konsens darüber zu bestehen, das unnötig große Fahrzeug nur unnötig viel Platz verbrauchen und die Umwelt unnötig stark belasten. Daher könnte man doch mit einen intelligenten Parkraumkonzept große Fahrzeuge begrenzen, in dem man z.B. in Parkhäusern Parkplätze für große Fahrzeuge in die hintersten Ecken platziert und die Gebühren entsprechend dem Platzbedarf höher gestaltet, während kleinere Fahrzeuge auf den günstiger gelegenen Parkflächen nahe der Ein/Ausgänge zu deutlich günstigere Tarifen parken können. Auch in den Parkzonen können Straßenzüge im direkten Innenstadtbereich nur für kleiner Fahrzeuge frei gegeben werden und z.B. SUV´s müssen weiter außerhalb parken. Das ganzen wäre dann ein Smart parken. Allerdings müssen natürlich auch Räume für Firmenfahrzeuge da sein, es gibt schließlich auch Handwerker mit Bereitschaftsdiensten bzw. Tagesbaustellen. Hierfür kann es dann wieder gegen geringe Gebühr Parkausweise geben

Intelligente Erfassungssysteme für Parkgebühren entsprechend dem Platzbedarf für das abzustellende Fahrzeug gibt es schon bei den Anbietern der Bewirtschaftungsanlagen. durchaus. Sind aber sicher teurer in der Anschaffung und Unterhaltung. Es ist nicht einzusehen warum ein großer SUV, der Platz für 2 PKW einnimmt die gleichen Gebühren bezahlen muss , wie ein kleines Fahrzeug.

Ich möchte das unterstützen und ergänze: auch an den Strassenränder befindliche Parkplätze sollten klar in ihrer Nutzung durch die Breite der PKW begrenzt werden. Denn die breiteren SUV und Co. verengen Strassen. Das gefährdet in erster Linie Radfahrer (z.B. Friedrich-Ebert-Str. oder Dreikönigenstrasse), aber im Endeffekt eben alle Verkehrsteilnehmenden.

Im gutachterlichen Vorschlag steht (Zitat): "Um eine Verbesserung im Bereich des ruhenden Verkehrs zu schaffen, wurden bereits Parkraumkonzepte für [...] Uerdingen erarbeitet und
beschlossen." Die Umsetzung solcher Konzepte zieht sich dann aber leider Jahre hin. Wenn es politisch nicht passt, werden zur Not auch wieder Gegengutachten oder neue Konzepte erstellt.
Letztlich traut sich einfach keiner, ein Konzept auch mal (wenigstens für einige Jahre testweise) umzusetzen, zur Not auch gegen Widerstände. Und wenn ein Versuch tatsächlich nicht das Gewünschte erreicht hat, ... Was ist denn so schlimm daran? Aber wenn man etwas nicht versucht, wird man auch nicht schlauer.

Ich habe nicht den Eindruck, dass die Stadt Krefeld tatsächlich an einer Verbesserung der allgemeinen, negativen Situationen interessiert ist.
Als Anwohnerin in Krefeld-Fischeln habe ich bereits vor fünf Jahren angefragt, ob ich das von mir genutzte Grabenland kaufen kann, um zwei Stellplätze vor meiner Haustüre zu schaffen und somit zwei Parkplätze auf der Straße frei zu machen.
Die Stadt Krefeld hält an veralteteten Bebauungsplänen fest und sieht sich dadurch nicht im Stande dieses Grundstück zu verkaufen.

Im gesamten Innenstadtbereich sollten sichere Fahrradständer verteilt sein! Der Vorteil des Fahrrades: möglichst nah an das Ziel heranfahren. Vor Regen sichere Fahrradstellplätze gibt es leider nur am Kaufhof oder unter dem Glasdach der Haltestelle Rheinstraße.
Kostenlose Stellplätze in öffentlichen Parkhäusern, so wie es in den Niederlanden üblich ist.

In der Stadt sollten grundsätzlich Anreize für einen klimafreundlichen Verkehr bieten und diesem eindeutig den Vorrang geben. Das sollte sich auch beim Ruhenden Verkehr ausdrücken.
Beispielsweise sollten Elektroautos von Parkgebühren befreit sein. Für diese sollten genug reservierte Parkmöglichkeiten und Ladestationen vorhanden sein. Ein Bekenntnis der Stadt zu einer modernen Denkweise wäre auch eine Priorisierung des Fahrradverkehrs vor dem Autoverkehr.

Wie wäre es mit der Auslobung eines Preises, bei dem Kunden Einzelhandelsgeschäfte mit fahrradfreundlichen Parkangeboten und Services bewerten können?
Die Markthalle an der Hafelstraße ist als posistives Beispiel z.B. hervorzuheben und ist für mich ein Grund dieses Geschäfts mit dem Fahrrad anzufahren. E-Bike-Ladesstation, sichere Radbügel direkt im Eingangsbereich sind super. Und die "Rostige Luftpumpe o.ä." als Negativpreis: DIe neue Hauptpost am Ostwall (gar keine Radständer)) ist das absolute Negativbeispiel. Aber auch bei der Gestaltung des Parkplatzes beim Edeka an der Schönwasserstraße (Ständer in die Ecke gequetscht weit ab von den Einkaufswagen oder im Ausfahrtbereich) fühle ich mich als Radfahrer stiefmütterlich behandelt. Aber besser die Guten loben!

Den gesamten Innenstadtbereich in 24 h Anwohner Parken umwandeln. Parkgebühren drastisch erhöhen. Kleintransporter und Wohnwagen dürfen nicht mehr im Innenstadtbereich Dauerparken. Für Besucher der Innenstadt im Randbereich P&R Möglichkeiten schaffen. ÖPNV im Stadtgebiert kostenlos.

Ich habe mich sehr über erweiterte Abstellflächen für Fahrräder im Innerstädtischen gefreut. Das dürfte noch deutlich ausgebaut und in sofortiger Umsetzung an Knotenpunkten (z.B. U76-Haltestelle Diessem, Bismarckplatz, Spödenthalplatz, HansaCentrum) erfolgen und in einem zweiten Schritt stadtweit. Denn auch wenn ich zum Zahnarzt fahre oder ein Cafe besuche oder eine Freundin besuche, möchte ich mein Rad sicher anschließen können, ohne den Fußgängerverkehr zu beeinträchtigen, weil ich mir mit den anderen Radfahrer*innen eine Schlacht um die wenigen freien Laternen oder Strassenschilder liefere.

Blech verschwindet von den Straßen. Innenstadtbewohner haben die Chance ihr Fahrzeug abzustellen. Der Parksuchverkehr wird abgeschafft und zielgerichtet in die Parkhäuser geleitet.

Bei uns im Wohnviertel rund um die Stephanskirche stehen alle Straßen voll - voll mit Autos. Eine Gestaltung durch Grün (Bäume, Büsche, Pflanzenkörbe) ist garnicht möglich - weil neben den Autos, die auf beiden Seiten auf dem Fußgängerstreifen parken, noch 1 Meter Fußweg freibleibt.

Und die Straßen sind IMMER voll - außer in den Ferien. Morgens parken die Pendler, Abends parken die Anwohner. Wer bleibt dabei außen vor? Alle Menschen, die kein Auto haben - und trotzdem die miese Atemluft atmen müssen. Die keinen Platz haben. Keine Vorteile, aber alle Nachteile.

Bitte mehr Mut zu Parkkonzepten, wo den Anwohnern 10 Minuten Mehrweg "zugemutet" wird - diesen Weg nehmen Menschen ohne Auto IMMER, jeden Tag auf sich - jetzt schon. Es geht also!

Ich verwundere mich warum die Verwaltung nicht endlich die Chance nutzt die Stadtkasse durch deutlich bessere Überwachung und Kontrolle der Parkplätze oder der Falschparker aufzubessern.
Jeden morgen kann ich sehen wie im Bereich um die Liebfrauenkirche bis zum Amtsgericht sehr viele Falschparker stehen. Kontrolle = Fehlanzeige. Warum wird hier nicht endlich kontrolliert???

Die Krefelder Innenstadt würde eine deutliche Belebung erfahren, wen der Individualverkehr für die Innenstadt ausgeschlossen wäre. Weniger Lärm und Abgase, mehr Platz für Menschen und Begegnung. Dazu muss aber dann auch ein ausreichendes Angebot für ÖPNV und Fahrradwege her. Wenn in der Innenstadt Ruhe einkehrt, weil die Autos weg sind, könnte das eine Möglichkeit sein, direkt und unmittelbar zu erleben, dass die Stadt für Menschen und nicht für Autos da ist.