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Ruhender Verkehr

„Ruhender Verkehr“ sind parkende und stehende Autos, aber auch Lieferfahrzeuge, Roller, Fahrräder etc.  

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Radverkehr

Von der Krefelder Bevölkerung wird ein Fünftel der täglichen Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Damit liegt der Radverkehrsanteil in Krefeld deutlich über dem Radverkehrsanteil in anderen Großstädten in NRW.

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SPNV/ÖPNV

SPNV/ÖPNV

Der Öffentliche Personenverkehr mit Bus und Bahn hat bei den täglichen Wegen der Krefelder einen Anteil von 13% und für Wege ausschließlich innerhalb Krefelds einen Anteil von 10%. Dies ist im Vergleich zu anderen Straßenbahnstädten eher gering.
Öffentliche Verkehrsmittel bilden das Grundgerüst einer nachhaltigen Mobilität, das für alle Bevölkerungsgruppen nutzbar ist. Wenn diese eine hohe Angebotsqualität haben, sind sie auch als Alternative zur Autonutzung attraktiv.


Zur Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs werden in regelmäßigen Abständen Nahverkehrspläne erstellt. Im Mobilitätskonzept werden Anforderungen an die Verbesserung der Angebotsqualität im ÖPNV, die Aufwertung von ÖPNV-Hauptachsen, die Verbesserung der Beförderungsqualität und Ansätze zur Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln aufgezeigt, die in die anstehende Fortschreibung des Nahverkehrsplans einfließen sollen.

Mehr Informationen zum Handlungsfeld und erste Ergebnisse aus der Ideenwerkstatt erhalten Sie hier.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, zu diesem Handlungsfeld im Vertiefungsbereich Hüls eine konkrete Maßnahme vorzuschlagen.


Sagen Sie uns Ihre Meinung:

  • Sind die erarbeiteten Handlungskonzepte zum Kfz-Verkehr zielführend?
  • Haben Sie weitere Vorschläge?

Kommentare

Ich komme jeden Tag beruflich von St. Tönis in die Krefelder Innenstadt und parke dort monatlich für 30 EURO im Parkhaus unter dem Rathaus. Das kostet mich im Jahr 360 EURO.
Gäbe es ein 365 EUR/a Ticket in Krefeld, dass mich von St. Tönis nach Krefeld in der Preisstufe A2 fahren lassen würde, wäre ich der Erste, der sich das Jahresticket kaufen würde.
Ein 365 Euro Ticket für Krefeld wäre für den ÖPNV in Krefeld zukunftsweisend.

Martin Schulte

Von Preissenkungen im ÖPNV profitieren nur die, deren Wohngebiet bereits heute über eine so gute ÖPNV-Anbindung verfügt, dass der ÖPNV eine realistische Alternative zum Auto ist. Also lieber erst in den Ausbau und in eine gute Fahrplangestaltung inverstieren als in symbolische Preisreduzierungen.

Eine Verlängerung der U76 bis zur Yayla-Arena wäre sinnvoll. Zum einen wären weitere Wohngebiete optimal (sogar bis Düsseldorf!) an das Straßenbahnnetz angeschlossen. Neben Vorteilen für die Anwohner und MIV-Reduzierungspotential ist auch davon auszugehen, dass betriebliche und wirtschaftliche Chancen für die städtische Yayla-Arena sowie - sofern hier eine Veranstaltungshalle entstehen sollte - das Kesselhaus verbunden wären. Die Anzahl der neuen notwendigen Hochbahnhaltestelle sollte allerdings gering gehalten werden (Fahrzeit, Kosten, Städtbau), beispielsweise zusätzlich nur "Stadtgarten/Amtsgericht" und "Arena".

Neben den notwendigen Hochbahnsteigen, ist der Friedrichsplatz selbst ein Problem. Denn schon in den 90ern hat man bei entsprechenden Überlegungen festgestellt, dass die Wagen der U76 (auch die kommenden neuen Wagen der Rheinbahn) die nördliche und südliche Kurve des Platzes nicht schaffen.

Der Platz müsste dann entweder gerundet werden (zu einem Kreis) oder sogar durchfahren werden. Dafür müsste dann der Brunnen weg. Es wird daher eher auf eine neue niederflurige SWK-Linie hinauslaufen.

Fast alle Buslinien befahren vom Bahnhof und zum Bahnhof den Ostwall . Alternativen z.B. über die Philadelphiastraße sollten geprüft werden. Auch mehr tangentiale Buslinien die äußere Stadtteile als Ring ggf. als Schnellbuslinie mit weniger Halten verbinden, könnten die Innenstadt als Verkehrsknoten entlasten.

Die Anzahl der Busse ist nicht unbedingt das Problem. Zu den Randzeiten ist es eher die Tatsache, dass sie alle gleichzeitig ankommen/abfahren. Zudem sind die vielen PKW ebenfalls ein Problem. Aber das weiß man ja schon.

Gut vorstellbar, dass tangentiale (Ring-)Verbindungen auch das Zusammenwachsen der doch immer noch sehr separaten Stadtteile verbessern könnten.

Wer die ÖPNV-Entwicklung in Hüls nochmal auf Jahre hinaus blockieren will, erreicht das am besten mit einer Neuauflage der Straßenbahndiskussion. Eine Straßenbahn durch den engen Ortskern zu führen würde einen langen Planungsvorlauf erfordern, die Wohnqualität im Ortskern senken (Staus, Geräusche) und die Anbindung der Wohngebiete im Norden und Westen nicht verbessern. Lieber die Taktfrequenz der Ringbusse verbessern (beide Richtungen halbstündlich, also insgesamt alle Viertelstunde) - das ließe sich zum nächsten Fahrplanwechsel realisieren - und am besten mittelfristig kleine Elektrobusse einsetzen.

Eine Verlängerung der Tram ist zwingend erforderlich. So können viele Bus-Kilometer in die Innenstadt gespart werden, wenn man wie in St. Tönis einen funktionierenden Knoten mit entsprechenden Anschlüssen schafft. Die dadurch in Hüls endenden Buslinien können dann z.B. andere Strecken innerhalb Hüls übernehmen, statt auf dem direkten Weg nach Krefeld zu fahren.

ÖPNV-Beschleunigung
K-Bahn:
1. von Haltestelle Dießem Einfahrt in Ritterstr per LSA (oder Andreaskreuz)
2. vom Voltaplatz Einfahrt in Voltastr per LSA (oder Andreaskreuz)
lt. aktueller Vorfahrtsregel muß K-Bahn erst alle anderen Verkehre abwarten!
3. von Einfahrt von Voltastr in Hansastr per LSA-Beeinflussung
zu1.-3. K-Bahn verliert auf Weg von Dssd nach Krefeld zwischen Dießem und KR Hbf oft wertvolle Minuten!

Bus051 beispielsweise:
4. Oberbenrader-/Forstwaldstr LSA scheint für Busbeeinflussung hardwaremäßig ausgerüstet - jedoch muß Bus häufig Rotphase abwarten
5. Wartezeit vor LSA Südwall/Ostwall ( z.T. mehrfache Rotphase) auf Weg zum Umsteigepunkt Hbf sollte reduziert werden
6. während der Umleitung Marktstr-stadtauswärts: LSA Frankenring/St.TönisserStr Linksabbiegen priorisieren [Bus051 verliert hier häufig mehrere Minuten im Stau]

Fußgänger-Übergang vom Hbf zu den Haltestellen am Hansazentrum - Fußgänger-Rotphasen verkürzen bzw. durch Zebrastreifen ersetzen
MfG
Hans Joachim Janßen

Stimme voll und ganz zu! Ich hoffe ja immer noch, dass die Rheinbahn die Haltestelle auf die Brachfläche nördlich der Ritterstraße baut. Anschließend könnte die Trasse nicht über sondern entlang des Platzes geführt werden und östlich der aktuellen Unterführung eine eigene erhalten. Der Zeitgewinn wäre immens, da die Bahnen dann bis zur Agentur für Arbeit auf einer eigenen Trasse unterwegs wären. Der räumliche Platz ist jedenfalls vorhanden.

Statt der ins Gespräch gebrachten U76 zur Ayala-Arena die Niederflurige Straßenbahn
Statt der ins Gespräch gebrachten U76 ins Kliedbruch die Niederflurige Straßenbahn dorthin bauen
Straßenbahnlinie 044 bis Hüls Bahnhof mit Führung über Krefelder Straße, ähnlich der Dortmunder Stadtbahn nach Brambauer (eingleisig mit Ausweiche am Betriebshof) verlängern
Straßenbahnlinie 042 bis Nirostastraße (Gewerbepark Südpark) über Fichtenhain verlängern, Buslinien 055 und 056 Fichtenhain kappen, die Schleifenfahrt zur Nirostastraße der Linie 056 damit sparen

Mit dem Fahrplanwechsel 2019/2020 ist zwar eine umstiegsfreie Anbindung per RB 33/35 nach Essen bzw. Gelsenkirchen geschaffen worden. Allerdings fehlt für Krefeld eine direkte Anbindung (ohne Umsteigen, Wartezeiten) nach Bochum bzw. Dortmund.

Der freie Fahrt für die Straßenbahn auf dem Ostwall, insbesondere in Richtung Norden am Nachmittag muss sicher gestellt werden. Drei Ampelphasen um den Südwall zu überqueren zu benötigen, wie es häufig passiert wegen der Linksabbiegerspur bei kürzerer und späterer Grünphase, ist nicht zeitgemäß. Und danach kann wegen des Rückstaus von der Kreuzung Rheinstr. nicht in die Haltestelle eingefahren werden, ein modernes Verkehrskonzept ist das sicher nicht.

Kann ich nur zustimmen. Manchmal braucht die Straßenbahn vom Hbf bis zur St. Anton Str. 10 Minuten. Das schafft man auch zu Fuß.

In einem Stadtteil mit mehr als 25.000 EinwohnerInnen ist eine Station mit einem Fahrzeug deutlich zu wenig. Schon oft war dieses Fahrzeug trotz langfristiger Planung bereits reserviert.

Vorschläge für ergänzende Standorte:
ÖPNV-Haltestelle Grundend
Parkplatz Friedhof Fischeln

Herzliche Grüße

Dieser Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf!

Wenn man es man es mit a) Bürgerneteiligungen und b) Elektromobilität ernst meint, muss sich in Fischeln etwas tun!

Auch ich wollte schon ein paar Mal ein SWK-Auto anmieten aber es war häufig bereits reserviert.
Bekannten ging es ähnlich.
Daher sollten MINDESTENS zwei neue Standorte bzw. 3 Fahrzeuge hinzukommen.

Generell sollte der ÖPNV beschleunigt werden. Hierzu gibt es noch folgende Möglichkeiten:

- Ticketverkauf beim Fahrer einstellen oder zumindest zusätzlich Automaten in die Fahrzeuge einbauen.
- 30er Zonen auf den Hauptstrecken vermeiden.
Bestes Beispiel Westparkstraße: Die 30er Zone beginnt am Neuer Weg und endet an der Yayla Arena. Nachmittags nach 16 Uhr und morgens vor 7:30 Uhr ist da nichts los. Dennoch muss der Bus dadurch schleichen. Hier könnte man die 30er Zone entsprechend zeitlich auf Mo-Fr von 7:30 bis 16 Uhr eingrenzen.

Ich bin bestimmt für ÖPNV und nutze ihn auch sehr viel, aber die westparkstr gehört zur kompletten 30er Zone, da der Autoverkehr auf dem Stück Gutenbergstraße bis Neuer Weg zu 80% durchrast wird, weil ja dann die 30er Zone beginnt. Für uns Anwohner ist das überhaupt nicht mehr tragbar!!!

Die U76 könnte beschleunigt werden in dem man das alte Prinzip der K-Bahn wieder einführt.

Das heißt die Expresslinie hält ab Hoterheide nicht mehr überall. Dafür folgt ab Görgesheide direkt eine normale Linie, die dann überall anhält. Nachteil: Diejenigen, die zu einer Haltestelle müssen, die von der Expresslinie nicht angefahren wird, müssen an der Görgesheide/Hoterheide in die direkt folgende normale Linie umsteigen.

In Richtung Krefeld wäre die Lösung gleich. Die Expresslinie fährt vor und die normale Linie fährt direkt hinterher und hält dafür auch überall. Je nach Zeitgewinn holt der nächste Express die normale Linie ein, so dass Passagiere aus der normalen Linie von den Zwischenhalten in Meerbusch nicht lange auf die nachfolgende Expresslinie nach Krefeld warten müssen.

Der Fahrzeitgewinn für die U70/76 läge vermutlich bei 5-10 Minuten, wenn noch mehr Haltestellen als bei der aktuellen U70 wegfallen.

Folgende Halte müssten meiner Meinung nach mind. Angefahren werden: In Krefeld alle, anschließend Görgesheide oder Hoterheide, Haus Meer, Landsknecht, Lörick, Belsenplatz, Heinrich-Heine-Allee - Hbf.

Wenn die normale Linie ab Görgesheide fährt, gibt es keine Bahn ab Lörick. Angenommen die normale Linie fährt 10 Minuten vor der nachfolgenden Expresslinie an der Görgesheide los, hat sie also 10 Minuten Vorsprung. Die Expresslinie schafft es nicht diese normale Bahn bis zur Tonhalle oder Altstadt einzuholen. Da liegen dann immer noch 2 Minuten oder so zwischen. Also umsetzbar wäre das Prinzip schon.

Die Fülle der Wagen hat damit ja nichts zu tun.

Zur Zeit der K-Bahn hat das ja auch mit der Linie 10 geklappt. Die K hielt nämlich generell nicht überall. Und die B80 Wagen gab es da schon. Die Fahrgeschwindigkeit wäre die gleiche.

...für gemeldete Bürger/innen. Eigentlich brauch man sich insgesamt nur die Konzepte von Monheim abzugucken. Meiner Meinung nach eine Stadt, die alles richtig macht und rechtzeitig agiert hat. Ab April 2020 gibt es dort den Gratis-Nahverkehr!

Aber nur innerhalb der Stadt. Und die Stadt selbst gleicht die fehlenden Einnahmen beim VRR durch eigene Steuergelder aus. Ist ja nicht so, dass da was verschenkt wird.

Wenn schon nicht gratis dann doch wenigstens endlich erheblich kostengünstiger im
Innerstädtischen Verkehr und nach auswärts

Transmodale Mbilstationen (Straßenbahn, Bus, Radgaragen, CarSharing) inkl wettergeschützte, attraktive Aufenthaltsqualität und Servicestationen (Abgabe von Wertstoffen und Abholung von Paketen) zumindest in den Stadtteilen Mitte, West, Fischeln, Oppum, Uerdingen, Hüls bis 2030.

Die berufliche Ausbildung von jungen Menschen in Krefeld ist für die Stadt ein wichtiger Faktor. Zum einen entwickeln sich hieraus perspektivisch gut geschulte Fachkräfte für Krefelder Arbeitsplätze, zum anderen steigert es auch die Attraktivität der Stadt bei jungen Menschen. Dafür muss gewährleistet sein, dass junge Menschen auch problemlos zu ihrer Ausbildungsstätte oder ihrem Ausbildungsbetrieb gelangen können. Da diese aber oft am Stadtrand liegen bzw. an Orten die, abgesehen vom Lieferverkehr, wenig frequentiert sind, ist dies leider häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht der Fall. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Anbindung ab dem Uerdinger Bahnhof hin zu den Ausbildungszentren vom Chempark oder Siemens. Hier ist es so, dass man bei minimaler Verspätung (ab einer Minute) den Anschluss verpasst und dadurch Wartezeiten bis zu einer halben Stunde entstehen. Gerade im Winter oder vor Arbeitsbeginn ist dies überaus ärgerlich.

Stella Rütten für die Jusos Krefeld

Der Chempark (immer noch Krefelds größter Arbeitgeber) muss generell besser mit Bus und Bahn erschlossen werden. Man sollte auch mal drüber nachdenken, ob/wie das innerhalb des riesigen Geländes geht.

Die Taktung der 044-Bahn verdichten. 10Minuten anstatt 15 wären angebracht. Es ist eine sehr stark befahrene/überfüllte Linie. Für die vielen Pendler aus Düsseldorf, die mit der U76 ankommen und in Richtung Hüls müssen, ist oft eine 15min Wartezeit an der Rheinstraße vorprogrammiert, da die 044 einem regelmäßig genau vor der Nase wegfährt. Dies frustriert beim Pendeln enorm.

Die Buslinien 052 und 057 fahren beide durch und nach Oppum. Beide Linien fahrern im Abstand von 3 Minuten. Ich würde es begrüssen, wenn sie z.B. 15 Minuten Unterschied hätten, dann könnten die Menschen die in der Nähe beider Linien wohnen alle 15 Minuten einen Bus in Richtung Innenstadt nutzen und sind auch flexibler.

In Krefeld bildet die Straßenbahn das Rückgrat des ÖPNVs, aber bei geringerer Auslastung als in anderen Straßenbahnstädten. Deshalb ertüchtigen wir es!
1) Linie 041 verlängern bis Corneliusfeld (Schulzentrum St. Tönis) und Höhenhöfe, über die ehem. Schlufftrasse.
2) Linie 044 verlängern bis Gesamtschule Hüls.
3) Neue Linie 046 (Straßenbahn!) mit Streckenführung wie folgt: Mewissenstraße - quer durch das neue Wohn-Quartier der ehem. Kaserne - Kempener Allee - Birkschenweg - Westparkstraße - Nordwall - Ostwall - Hbf - (Alter) Deutscher Ring - Alte Gladbacher Straße - Vorster Straße - (neue Streckenführung durch das Neubaugebiet dort) - Zur Alten Schmiede, mit Endhaltestelle an der Forstwaldstraße.
4) Alternativ zu Vorschlag 3: Verlängerung der Linie 042 vom Hbf bis Alte Schmiede wie oben beschrieben.
5) Statt der Idee, die schwerfällige U76 zu verlängern: einfach die unter dem Asphalt der Moerser Straße liegenden Gleise der alten Linie 12 wieder fahrtüchtig machen, kommt preiswerter.
6) eine Lösung für Fischeln-Süd, vielleicht als Abzweig der Linie 041.
7) Linie 043 und 044 mit Anbindung an eine Rhein-Anlegestelle eines Express-Schiffs-Shuttles nach Düsseldorf.
Dies hätte eine Anbindung der bevölkerungsreichen, bereits bestehenden und zukünftig neu zu entwickelnden Wohngebiete Hüls, Kempener Feld, Ottostraße, Tackheide, Lehmheide, Fischeln, Verberg, Traar.
An den Endhaltestellen P&R-Plätze und Radstationen.

Eigentlich möchte ich was für die Umwelt tun und mit der Straßenbahn zur Arbeit fahren. Doch leider brauche ich mit der Bahn die 3-4 fache Zeit und billiger als mein Smart ist es auf Jahressicht auch nicht. Obendrein reise ich in der Bahn ggf. stehend, mit Virenspender zusammen, warte auf die Bahn die nicht fährt oder verspätet kommt, und wenn ich Nachtschicht habe, brauche ich dann doch wieder mein Auto. Wie kann der ÖPNV da interessant werden?

Ein Haltepunkt in Nähe der BD-Kreuzung Forstwaldstraße/Zur Alten Schmiede würde die Anwohner der Wohngebiete Lehmheide, Lindental und Tackheide (im Ausbau begriffen!) bedienen; außerdem ist dort Platz vorhanden, der wegen der Hochspannungsleitung für Bebauung nicht genutzt werden kann.
Ein angedachter Haltepunkt Westbahnhof hat dagegen mehrere Nachteile:
- das Einzugsgebiet ist weniger groß,
- der RE 10 Kleve-Kempen-Krefeld ist ohnehin bereits überlastet,
- er läge zu nah am geplanten Haltepunkt Obergplatz.

Die Straßenbahn ist Krefelds ÖPNV-Rückgrat? - doch unterdurchschnittlich genutzt? Vielleicht liegt es daran, dass die Linien nicht immer die meist frequentierten Viertel durchfährt. Also ertüchtigen wir das Netz wie folgt:
1) Linie 41: Verlängerung über ehem. Schlufftrasse bis Corneliusfeld (Schulzentrum) und Höhenhöfe (Einkaufszentrum).
2) Linie 44: Verlängerung bis Schulzentrum Hüls
3) neue Linie 40: nordwärts wie angedacht über Nordwall, Westparkstraße usw. bis Mevissenstraße, allerdings in gerader Verlängerung der Westparkstraße über Birkschenweg hinaus quer durch das neue Quartier der ehem. Kaserrne auf eigener Trasse.
4) südwärts ab Hbf. - (Alte) Gladbacher Straße - Vorster Straße - ab Unterführung auf neuer Trasse bis Zur Alten Schmiede - Endhaltesstelle Forstwaldstraße Nähe DB-Bahnübergang
5) DORT (und nicht am Nauenweg!) ein neuer DB-Haltepunkt, da Platz vorhanden, und Nauenweg liegt a) zu nah an Haltepunkt Ottostraße, und b) ist RE10 ohnehin stark überlastet!
5a) Alternativ zu 5) könnte auch Linie 42 so über Hbf. verlängert werden.
6) Linie 44 ab Sandberg mit einem Abzweig in Richtung Oppum Bf. und Bösinghoven,
7) Linie 41 ab Marienstraße mit Abzweig Richtung Fischeln Südwest.
8) (anstatt eine schwerfällige U76 zu verlängern:) die unter dem Asphalt der Moerser Straße schlummernden Gleise freikratzen und bis Traar reaktivieren. Stadteinwärts über Leyentalstraße und Philadelphiastraße ?!?
9) Linie 44 in Rheinhafen anbinden an einen Rhein-Schuffs-Express-Shuttle nach Düsseldorf
10) die linke der drei Fahrspuren der A44 von Lank-Latum bis Düsseldorf-Lohausen umwidmen für eine S-Bahn-Trasse von Krefeld zum Flughafen mit Anschluss an die dortige S-Bahn-Linie, mit Haltepunkten Oppum, Bösinghoven (s. Vorschlag 6!), Strümp, D-Messe und Flughafen.
Frquenzen bis zu den Abzweigen im 5-min. Takt, ab da im 10-min. Takt. An allen Endpunkten Radstationen.
Neukunden: Bewohner sieben weiterer Siedlungsgebiete, teilw. in Entwicklung, drei große Schulzentren, zwei große Einkaufszentren und Auspendler nach Düsseldorf und Ruhrgebiet!
Und Geld gibt es aus dem neuen Fördertopf des Bundes für die Schiene!

Ein paar Infos, die die Nutzung des ÖPVN stark einschränken:
- Kinder über 14 Jahren zahlen den Erwachsenenpreis! Da bringt man sie lieber mal schnell mit dem Auto. Schokoticket ist nicht für jeden sinnvoll.
- Der ÖPVN ist am Wochenende stark eingeschränkt, Frequenz der Fahrten heruntergeschraubt. Das kommt nicht immer hin, wenn ein Bus nach Hüls nur alle 2 Stunden fährt. Auch da nimmt man lieber schnell das Auto.
- Der Preis für 4 Halltestellen ist der gleiche wie für eine Fahrt durch das gesamte Stadtgebiet. Innerhalb der Innenstadt macht die Nutzung des ÖPVN keinen Sinn. Der Kurzstreckenbereich sollte auf mind. 5 Haltestellen erweitert werden.
- Verbindung in die umliegenden Orte ist schlecht und dauern idR 3 mal so lang, wie mit dem Auto. Am Wochenende fahren manche Busse nur 2 mal am Tag in die umliegenden Orte, so das diese Orte zu bestimmten Zeiten nicht erreichbar sind. So ist es leider nicht möglich auf das Auto zu verzichten.
- Streckenführungen (zB. 058) sind oft keine direkten Verbindungen. Von der Kurt-Tucholsky Schule bis zu Stadtpark nach Uerdingen wäre man fast 1 Stunde unterwegs, innerhalb von Krefeld
- Manche Ecken von Krefeld sind mit ÖPVN nur schlecht erreichbar: Real in Oppum, Horkesgath (von uns zu Horkesgath: 44 min mit ÖPVN, 10 min mit dem Rad)
- Anstatt den ÖPVN auszubauen, wurde die Frequenz vieler Verbindungen in den letzten Jahren reduziert!

In der Hoffnung auf eine grundlegende Verbesserung des ÖPVN,
Nicole

Z. B. auf der Strecke nach Hüls gibt es mehrere parallele Bus- und Straßenbahnlinien, die z. T. mit nur wenigen Minuten Abstand verkehren. An größeren Haltestellen wie z. B. Grabeskirche/Kapuzinerkloster ist dann häufig nicht klar, welche Linien tatsächlich als nächste fährt, weil digitale Abfahrtstafeln fehlen. Wegen der notwendigen Wege zwischen den Bus- und Bahnsteigen kann man häufig nicht mehr rechtzeitig wechseln, um die nächste Fahrgelegenheit zu erwischen. Dies ließe sich vermeiden, wenn die nächsten Verbindungen an allen Bus- und Bahnsteigen angezeigt würden. Solche Anzeigen existieren jedoch gar nicht.

Ich befasse mich seit mehreren Jahren mit dem Nahverkehr in Krefeld.
Kurz zusammengefasst sind folgende Punkte meines Achtens nach wichtig.

Kurzfristig:
-Mehr E-Fahrten der Straßenbahn. Einige bestimmte Fahrten der Linie 043 sind täglich durch die gleichzeitig Schulschluss habenden Schüler besonders überfüllt. Ebenso sollten die E-Fahrten sinnvoll fahren. Am Tag der Zeugnisausgabe sollten sie dann fahren, wenn die Schüler kurz vor 11 Uhr Schulschluss haben, und nicht wie gewöhnlich um 13:30 Uhr.
Bei der Fahrplanerstellung kann ich gerne helfen.
mögliche Umsetzung: ca. in 8 Monaten. Keiner der aktuell vorhandenen M-Wagen darf abgestellt werden, um es umsetzen zu können.
Wenn es möglich ist: Rückkauf des GT8 79 aus Graudenz, um diesen zunächst als E-Wagen auf der Linie 041 einzusetzen. Später soll dieser Wagen ein historischer Wagen werden.

-Dichtere Taktung der Linie 047. Ein Halbstundentakt werktags und samstags; ein Stundentakt sonntags. Eine wichtige Linie, die verschiedene Stadtteile in kurzer Zeit verbindet.

-Ein neuer Ringbus in Bockum und Oppum.
Diese soll am Hauptbahnhof starten, über Oppumer Str, Glockenspitz und Berliner Str. (B57) bis zur Schönwasserstr. oder Violstr., dort links bis Uerdinger Str., dort rechts abbiegen und geradeaus bis Bockumer Platz, rechts in die Glindholzstr., weiter gerade aus bis Crön, links Buddestr., rechts Werkstättenstr. (Oppum Bf); dann weiter den Linienweg der Linie 057 bis Krefeld Hbf Süd, anschließend wieder zum Hauptbahnhof.

-Parkverbot Kurfürstenstraße. Falschparker behindern die Straßenbahnlinie 043 zu häufig (mehrmals im Monat, teilweise mehrmals in einer Woche)

Mittelfristig:
-Eine Direktanbindung von Krefeld nach Bochum/Dortmund. Hierfür einzuführen wäre eine neue RRX Linie 8, welche im Vorlaufbetrieb unter REXX von Aachen bis mindestens Dortmund, wenn nicht sogar Hamm verkehrt.
Dafür sollen RB33 und RB34 ihre Äste ab MG-Rheydt tauschen, da die RB33 zu lang ist. Ein Anschluss zum RB34 nach Aachen sollte jedoch in Rheydt eingeplant werden.

-U76: Zwei hochflurige Seitenbahnsteige dort, wo sie aktuell ebenfalls wenden. Eine Verknüpfung zur Straßenbahnhaltestelle sollte vorhanden sein, auch, wenn die Straßenbahnlinien 042 und 043 in Fahrtrichtung Hauptbahnhof den Weg queren.

-Alle Straßenbahnlinien im 5/10 Minuten Takt. Auf jeder Linie an beiden Endhaltestellen Wendezeit von mindestens fünf Minuten. Hierfür bräuchte man insgesamt 36 Fahrzeuge für den Tagesbetrieb plus mindestens acht E-Wagen morgens (2 für 041 und 044, 1 für 042, 3 für 043) durch ideale Verknüpfung der E-Wagen insgesamt 42 Fahrzeuge, die täglich benötigt werden. Für einen reibungslosen Verkehr sollten zu den 31 Niederflurbahnen, die aktuell fahren, mindestens 19 weitere bestellt werden, um mindestens 50 Fahrzeuge zu haben.
Die Bestellung sollte etwa 2025 erfolgen, um die Neufahrzeuge ab 2028 in Betrieb nehmen zu können, da dann die älteren M-Wagen endgültig die Frist ablaufen.

-Alle Busse im engeren Takt. Mindestens sollten folgende Verbesserungen durchgeführt werden:
Linie 052: Von Oppum bis Buscher Holzweg im 15-Min Takt;
Linie 054: stündlich nach Willich;
Linie 059: auch sonntags Halbstundentakt; bessere Anbindung an 831 am Röttgen
Linie 927: werktags und samstags bis mind. Uerdingen Bf Halbstundentakt

Jährlich etwa 2-3 Fahrzeuge weniger ausmustern und 2-3 Fahrzeuge mehr bestellen, müsste eine generelle dichtere Taktung, mehr als das oben vorgeschlagene, innerhalb der nächsten fünf Jahren möglich sein. Anstatt nach 11 Jahren sollte man Busse erst nach 14 Jahren Einsatzzeit ausmustern. 2019 wurden leider schon ein Großteil der 2008er Busse ausgemustert.

Langfristig:
Umgestaltung des Ostwalls:
Entweder: MIV-Verbot, nur noch Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV
oder: so ähnlich wie zwischen (H) Nordwall und Theaterplatz, nur Radspur statt Parkspur.
D.h. in die Mitte des Ostwalls ÖPNV (Straßenbahn und Bus), neben einer Grünspur (auf der die Haltestelle Dreikönigenstraße liegen wird) eine Spur MIV, Parkverbot, rechts davon Radspur und ganz außen die Bürgersteige so wie heute.
Die Haltestelle Rheinstraße muss nicht neu gebaut werden, lediglich die Haltestelle Dreikönigenstr. Einige Objekte wie die Luther-Spiegel müssten versetzt werden, zudem würden einige Bäume (die in der Mitte stehende) gefällt werden.

Verlängerung der Straßenbahnlinie 042 nach Willich und 044 nach Hüls halte ich für sinnvoll, ein
365 Euro Ticket ebenfalls.

Der Flughafen liegt gerade einmal 20 Autominuten von Krefeld (-Uerdingen) entfernt.
Aber mit dem ÖPNV benötigt man eine gute Stunde dorthin. (Abends schlägt mir der SWK-Online-Fahrplan sogar eine Übernachtung vor.)
Eine Schnellbusverbindung via B 288 > DU, B 8n > D wäre toll und sinnvoll.
Diese könnte sogar mit der K-Bahn Duisburg-Düsseldorf verknüpft werden.

Die Fehler aus der Vergangenheit müssen korrigiert werden: Alle Nachbar- und Vororte Krefelds müssen von der City direkt erreichbar sein. Umstiege (St. Wilhelmplatz, Tor 3 …) kosten Zeit, sind unbequem besonders dann ärgerlich, wenn der Anschluss nicht klappt.
Als erste Maßnahme könnte man den Bus 051 von Gatherhof über Schicksbaum und St.Tönis Nord mit der 062 oder 064 verbinden.
Vom Hbf über Maria Hilf -Dießemer Bruch - Oppum - Bösinghoven - Lank + weiter Messe/Stadion zum Flughafen könnte man einen Schnellbus führen. Die 057 endet dafür in Oppum + erschließt das Gewerbegebiet Heinrich Malina Str. + das Wohngebiet Am Holderspfad.

Um den ÖPNV für Einkäufe in der Innenstadt attraktiver zu machen, sollte ein kostenloses City-Ticket (z. Bsp für 5 Haltestellen) eingeführt werden. Dann könnte z. Bsp der Sprödentalplatz als Park&Ride genutzt werden.

Die geplante Brücke zwischen Messe Düsseldorf und Lörick ist sicherlich eine gute Idee. Aufgrund der hohen Investitionskosten sollte diese Brücke aber nicht nur von der Stadtbahn genutzt werden, sondern vom "Umweltverbund" insgesamt.
Nach dem "Karlsruher Modell" könnten die Gleise von Stadtbahnen, S- und Regionalbahnen und auch vom Fernverkehr genutzt werden.
Neben der Stadtbahn Richtung Neuss/Krefeld wären S-/Regionalbahnen vom Flughafen Richtung Kempen - Grefrath - Venlo / Kleve- Nimwegen / Moers- Xanten- Kleve und sogar Fernverkehr Richtung Niederlande (Venlo - Eindhoven - Rotterdam / Nimwegen - Arnheim - Amsterdam) möglich.
Solche Planungen gabs schon vor 30 Jahren. Man muss sie nur aus der Schublade holen.

Was ist eigentlich mit den geplanten S-Bahn Stationen "Hochschule", Lindental, Oppum Süd und der K-Bahn Station "Hafelsstr"? Im NVP standen die mal drin.

Die Stadt Krefeld sollt sich als Testkommune für ein solches Ticket bewerben.Das Studententicket hat sich als voller Erfolg herausgestellt. Ähnliches ist auch für ein 365-Euro-Ticket zu erwarten.
Alle Einwohner der Stadt Krefeld sollten die Möglichkeit haben sollten, so ein Ticket zu erwerben.
Der Vorteil eines solchen günstigen Jahresticket ist, dass man sich um viele Dinge (welches Ticket, darf ich hin- und herfahren) keine Gedanken zu machen braucht. Es ist dann ähnlich wie beim Auto Es ist dann – einmal erworben - quasi kostenlos und man kann einfach losfahren.
Quasi wie das Auto nur dass man an Fahrpläne gebunden ist, was nach einer Eingewöhnungszeit und guter Taktung wahrscheinlich auch kein Problem mehr darstellt.

Welche ich mir noch gut vorstellen kann:

-Verlängerung der Linie 042 bis Traar über „An der elfrather Mühle“ und „Moerser Str.“ bis zur heutigen Bushaltestelle Elfrather Weg
Zu bauende Strecke: kurz, recht kostengünstig
-Abzweigung der U79:
Fahrten, die heute nur bis „Wittlaer“ fahren künftig über kleines Stück Neubaustrecke ab hinter „Froschenteich“ in Richtung Krefeld, weiter über B288, Uerdinger Brücke, B57, Oppumer Str, Bahnstr, am Krefelder Hauptbahnhof vorbei bis zur Haltestelle Rheinstraße
Die Strecke ist sehr lang; Fahrzeit jedoch nicht so lang. Würde dennoch viel kosten.
alternativ, noch kostenintensiver aber möglicherweise ebenfalls nicht schlecht wäre eine neue Stadtbahnanbindung von Krefeld Rheinstr - Krefeld Hbf - über heutige Strecke der Straßenbahnlinie 044 über Kuhleshütte - Werkstättenstr- Hochfelder Str- (Unterführung muss neu gemacht werden!) - Oppum Bf - weiter Hauptstraße - an der (H) Oberend Wendeschleife Anschluss von und an Linie 057 aus Bösinghoven - weiter Hauptstr, A57 überqueren, Bismarckstr, Kaiserswerther Str durch Stadtzentrum von Lank Latum, nierster Str, Lanker Str, Rheinüberquerung an geeigneter Stelle - weiter Linienweg U79 ab Am Mühlenacker Ri. Düsseldorf Hbf Stelle Rheinüberquerung;
-Neue Buslinie, die Rumeln-Kaldenhausen mit Traar, Inrath und Tönisvorst verbindet: Giesenfeldstr./Kaldenhausener Str., Moerser Landstraße, Flünnerzdyk, Hülser Str., B509/Horkesgath, Am Schicksbaum, St.Töniser Str, Krefelder Str - Tönisvorst Wilhelmplatz.

Nach den AGB der SWCar können Kinderwagen mitgenommen werden. Jetzt kommt das interessante Detail: Es gibt in den SWCar (wie in jedem regulären Taxi) nur Sitzerhöhungen. Sitzerhöhungen sollten -wenn überhaupt- erst ab 2 Jahren benutzt werden. Und dann braucht man auch keinen Kinderwagen mehr. Ich halte das Angebot der SWCar für irreführend da es suggeriert, ich könnte mein Kind ohne eigenen Kindersitz mitnehmen. Auf bisherige Anfrage wurde ich nur darauf hingewiesen, dass man seinen eigenen Kidnersitz mitnehmen soll. Es entspricht aber nicht der Realität, dass ich mit einem oder mehreren Kindern (evtl. noch Gepäck) einen sicheren und großen Kindersitz mitnehme.
Das SWCar versteht sich nach eigener Beschreibung als Ergänzung zum Taxibetrieb. Daher halte ich es für sehr angemesse, dass eine entsprechende Infrastruktur für die Mitnahme von sicheren Kindersitzen geschaffen wird. Z.B.:
-Bei der Bestellung anwählen, dass man einen Kindersitz benötigt (Funktion gibt es bereits für Rollstuhlfahrende).
-Im Stadtgebiet sind an mehreren Stellen Kindersitze deponiert (z.B. an Depots der S-Bahnen), die von den Fahrenden abgeholt werden.
->Die Sichere Mitnahme von Kindern ist nun ermöglicht.
EIne Ausführliche Beratung zum Thema Kindersitze bietet der ADAC:https://www.adac.de/verkehr/verkehrssicherheit/kindersicherheit/kindersi...

Als in der Straßenbahn-Stadt Stuttgart Aufgewachsener befremdet es mich in Krefeld schon immer, dass die Straßenbahn sich ihre Fahrtrasse im innerstädtischen Bereich zu großen Teilen mit dem Fahrzeugverkehr teilen muss. Auch Busspuren sind eher die Ausnahme als die Regel. Busse und Bahnen müssen sich also auch im Stau oft hinten anstellen. Dadurch wird der gesamte ÖPNV ausgebremst. Und die Motivation in langsame Straßenbahnen oder Busse zu steigen, wenn man mit dem PKW schneller ist, ist halt nicht wirklich groß. Erst wenn der ÖPNV mehr Vorteile verspricht als der Individualverkehr kann er auch in Krefeld mit guten Zuwachsraten rechnen. Es sollte deshalb neben der sicherlich auch erforderlichen quantitativen Verbesserung (z.B. mehr Linien und Haltestellen, dichtere Taktung) vor allem auch eine qualitative Verbesserung des bestehenden ÖPNVs angestrebt werden. Und das meint jetzt nicht irgendwelchen Schnickschnack ala WLAN überall bis zum abwinken (meinetwegen) oder einen superschicken Fahrzeugpark mit Front- und Heckspoilern (bloss nicht). Sondern Verbesserungen der grundlegenden Funktion des ÖPNV: Dem zügigen, umweltschonenden und kostengünstigen Transport von Menschen.
Eine Beschleunigung des ÖPNV ggf. auch auf Kosten des Individualverkehrs scheint mir dabei ein zentrales Element zu sein. Dazu wäre eine Entkoppelung vom Fahrzeugverkehr erforderlich, der den ÖPNV häufig behindert (Wer schon mal zur Rush-Hour mit der Strassenbahn den Ostwall entlang gezuckelt ist, weiss, von was die Rede ist). Ich plädiere deshalb gerade auch im innerstädtischen Bereich (u.a. Ostwall, Rheinstr./Uerdinger Str, Sankt-Anton-Str., Kölner Str.) für eigenständige von der (Fahrzeug-)Fahrbahn abgegrenzte Strassenbahn/ÖPNV-Spuren. Also 1 Spur für ÖPNV-Verkehr und 1 Spur für Fahrzeugverkehr. Durch diese Entkoppelung wäre ein Wandel von einer "Straßen"-Bahn in Richtung einer Stadtbahn möglich. Dieses System kann zunächst ohne große bauliche Maßnahmen auch in Krefeld realisiert werden durch eine einfache graphische Kennzeichnung der unterschiedlichen Trassen (z.B. ähnlich den bekannten roten Fahrradwegen) und einer entsprechend geänderten Beschilderung und ggf. auch Verkehrsführung.
Bei sicherlich auftretenden Konflikten mit dem Fahrzeugverkehr, sollte in jedem Fall dem ÖPNV Vorrang gewährt werden. Und ja, es wird Geld kosten. Aber wir können ja nicht immer weiter ÖPNV nur sagen aber dann doch "Auto" denken und handeln. Wir sollten die Autofahrer auf der Individual-Verkehr-Seite deutlich bedrängen, Ihnen auf der anderen, der ÖPNV-Seite, aber auch ein richtig gutes Angebot machen.

Einige Vorschläge betreffen den Ausbau der Straßenbahn als Rückrat des ÖPNV´s. Das kann ich nur unterstreichen und die Bürger der Stadt Krefeld können froh sein, dass in den 60-ger Jahren - anders als z.B in Aachen und Mönchengladbach - die Straßenbahn nicht für die "freien Fahrt" des so genannten motorisierten Individualverkehrs (PKW-Verkehr) geopfert worden ist. Die Linien wurden zumeist an den Stadträndern gekappt, einige Linien wurden durch Busse ersetzt, aber 4 Linien haben überlebt.(Siehe dazu das Buch von Markus Scholten: Verkehrsknoten Krefeld !) Und darin liegt die Chance des Ausbaus des ÖPNV : Eine Straßenbahnlinie zur Westparkstr. (Eisstadion und Veranstaltungs- Arena) wieder reaktivieren und verlängern bis zur Kempener Allee (neues Wohngebiet auf dem Gelände der alten Kaserne); die Straßenbahnlinie 42 über das Edelstahlwerk hinaus bis Willich erweitern und die alte Linie nach Moers zumindest bis Traar neu bauen, da auch hier ein größeres Wohngebiet geplant ist. Auf der bestehenden K-Bahn-Linie U76 (Rheinbahn) Richtung Düsseldorf sollte die Infrastruktur der Strecke so ausgebaut werden, dass Express - Züge
mit nur wenigen Halten zwischen D und KR eingeführt werden können (gab es schon einmal); der Fahrtgewinn zwischen den Städten kann ca. 10 min. betragen. M. Bender

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