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Fließender Kfz-Verkehr

Der Kfz-Verkehr ist die dominierende Verkehrsart in der Stadt Krefeld. 51% aller Wege im Binnenverkehr werden mit dem Kfz zurückgelegt sowie 80% aller Ziel- und Quellverkehrsfahrten. Dazu kommt noch der Durchgangsverkehr.

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Ruhender Verkehr

„Ruhender Verkehr“ sind parkende und stehende Autos, aber auch Lieferfahrzeuge, Roller, Fahrräder etc.  

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Wirtschaftsverkehr

Wirtschaftsverkehr

Krefeld ist aufgrund seiner Lage und räumlichen Funktion ein bedeutender Wirtschafts- und Logistikstandort. Die Anteile des Schwerlastverkehrs liegen im Vorbehaltsnetz der Stadt Krefeld zumeist unterhalb von 2,5%. Auf den Straßen des Lkw-Vorrangnetzes und einigen weiteren Straßen betragen die Lkw-Anteile bis zu 5%, in Gewerbe- und Industriegebieten sind diese deutlich höher.

Eine wichtige Funktion im Güterverkehr erfüllt der Krefelder Rheinhafen sowie Industrie- und Gewerbestandorte in Uerdingen und Fischeln. Die überwiegende Zahl der Gewerbegebiete in der Stadt Krefeld befindet sich bereits in der Nähe eines Autobahnanschlusses, so dass der Wirtschaftsverkehr nicht durch sensible Bereiche mit Wohnnutzung o.ä. fahren muss.

Trotzdem ist es von Bedeutung, die Routen des Wirtschaftsverkehrs zu kennen und zu bestimmen, um negative Wirkungen auf Stadt und Bevölkerung weitestgehend zu reduzieren.

Mehr Informationen zum Handlungsfeld und erste Ergebnisse aus der Ideenwerkstatt erhalten Sie hier.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, zu diesem Handlungsfeld im Vertiefungsbereich Hafen eine konkrete Maßnahme vorzuschlagen.


Sagen Sie uns Ihre Meinung:

  • Sind die erarbeiteten Handlungskonzepte zum Kfz-Verkehr zielführend?
  • Haben Sie weitere Vorschläge?

Kommentare

Moderationskommentar

Lieber Gast,
vielen Dank für Ihrer Beitrag. Könnten Sie bitten zum Verständnis kurz erläutern, was Sie mit dem "Eisernen Rhein" und dem Hinweis zum Wasserstoffantrieb meinen?
Herzliche Grüße, Sandra Desernot (Moderation)

Ich bin zwar nicht der "Gast", der allen Lokomotiven einen Wasserstoffantrieb verordnen will - was machen wir dann mit den Oberleitungen? -, aber um der Moderation, die sich im Bereich Schienengüterverkehr nicht aus zu kennen scheint;
ein wenig weiter zu helfen, zum "Eisernen Rhein" folgendes :
Der "Eiserne Rhein" ist eine Schienenverbindung für Güterzüge aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg zwischen der Belgischen Hafenstadt Antwerpen und dem Rhein-/ Ruhrgebiet in Deutschland. Die Strecke führte ein kleines Stück durch die Niederlande und kam bei Roermond auf deutschen Boden; die noch vorhandene Strecke über Wegberg , Rheydt nach Mönchengladbach ist noch ein Teil dieser Verbindung. Nach dem Krieg wurde die Strecke zwischen Roermond und Deutschland gekappt; die Züge fuhren seit dem einen ziemlich großen Umweg über Moresnet (Belgien) und Aachen West. Seit vielen Jahren gibt es Planungen, die alte Strecke über Roermond- Wegberg wieder aufzubauen, aber Anwohner der Strecke befürchten Lärmbelästigungen durch die dort in Zukunft verkehrenden Güterzüge und so wird das Vorhaben immer weiter hinausgezögert. Dann gibt es auch in den nachfolgenden größeren Städten (MG, Viersen und auch Krefeld) geschickt gemachte Stimmung gegen die Wiederinbetriebnahme des "Eisernen Rheins", weil auch hier eine zusätzliche Lärmbelästigung durch die Wiederinbetriebnahme der Strecke befürchtet wird.
Da wird der "Eiserne Rhein" von Politiker verschiedener Parteien als Schreckgespenst aufgebauscht; dabei gibt es den Schienengüterverkehr von Antwerpen auf dem "Eisernen Rhein" seit Jahrzehnten wieder, nur eben mit einem etwa 80 km weiten Umweg über Aachen-West - Erkelenz - Mönchengladbach. Der "Eiserne Rhein" soll in Zukunft die Ergänzung zur so genannten "Betuwe"- Linie von Rotterdam in´s Ruhrgebiet sein und wie diese hauptsächlich die Ströme des Container-Verkehrs von den Seehäfen in´s Hinterland (insbesondere Rhein-Ruhrgebiet) übernehmen. Die Alternative wäre ein noch drastisch zunehmender LKW- Container-Verkehr über die West-Ost Autobahnen rund um Krefeld.

Aber die Tatsache dass der Eiserne Rhein in Krefeld quasi quer durch die City verläuft würde tatsächlich zu erheblicher Lärmbelästung führen.
Ich wohne auf der Mariannenstraße in Höhe der Friedenskirche- oft höre ich morgens oder spät nachts die Güterzüge am Bahnhof oder am Stellwerk rangieren, eben weil die Bahnstrecke auf einem Damm liegt und der Schall sich damit ungehindert oberhalb der Gebäudekante ausbreitet

> Wirtschaftsverkehr

Schon das Logo "Wirtschaftsverkehr" zeigt, dass die Bereiche des Schienengüterverkehrs
und auch der Schiffsverkehr von den Organisatoren völlig außer Acht gelassen worden sind.

"Auf den Straßen des Lkw-Vorrangnetzes und einigen weiteren Straßen betragen die Lkw-Anteile bis zu 5%, in Gewerbe- und Industriegebieten sind diese deutlich höher."

Diese Aussage kann nur von jemandem gemacht werden, der die LKW- Staus rund um die Rheinbrücke in Uerdingen und bei der Sperrung der Düsseldorfer Str.
(Ausbau des LKW- Kreisels an der Floßstr.) nicht persönlich gesehen hat : Eine LKW - Flut, die im letzten Jahr Stadtteile von Uerdingen, Linn und Oppum lahm gelegt hat .

"Die überwiegende Zahl der Gewerbegebiete in der Stadt Krefeld befindet sich bereits in der Nähe eines Autobahnanschlusses, ...

..wie zum Beispiel die riesigen Gewerbe-/Logistik - Betriebe im Süden von Fischeln, die fruchtbare Acker- und Grünflächen verschlungen haben, somit zu dem täglichen "Flächenfraß"
in NRW u. Deutschland beigetragen haben. Hier kommen täglich hunderte von LKW an und fahren dann wieder davon auf die Autobahnen der Region, deren Fahrspuren deshalb von 4 auf 6 erhöht werden müssen. Irgendwo in Europa fahren diese LKW dann wieder durch Städte und Dörfer.
Gleisanschlüsse in diesen Gewerbegebieten : Fehlanzeige ... außer der seit Jahrzehnten bestehende für das Edelstahlwerk.
In Krefeld selbst gibt es keine Abstellgleise mehr für Güterwagen und Güterzüge mit Ausnahme von Uerdingen (wg. der Bayer- Werke ; jetzt Covestro) ;
der Verschubbahnhof in Oppum wird zugebaut und von den noch befahrenden Gleisen durch diese hoch gelobte "Fahrrad- Promenade" seit neuestem abgetrennt.
Sollte die Verkehrswende mit mehr Güterverkehr auf der Schiene tatsächlich mal Realität werden in Deutschland, in Krefeld werden die Güterzüge nicht anhalten und umrangiert werden können. Krefeld wird mal wieder - und das nicht ganz ohne eigene Schuld - von Schienengüterverkehr abgehängt.
Wenn es nur um die einigermaßen gerechte Verteilung der LKW- Ströme innerhalb der Stadt Krefeld geht, greifen diese Planungen zum Mobilitätskonzept 2030 einfach zu kurz.
Dazu sollten Sie auch die Meinungen benachbarter Städte (z.B. Meerbusch) beachten, die täglich unter dem LKW - Verkehr zu den Logistik- Betrieben des Hafens in Linn zu leiden haben.
MfG. Martin Bender